IT-Kurznachrichten




Update: 15.06.17

Sicherheitsupdate für den Google Chrome Browser

Chromium ist die Open-Source Variante des Google Chrome Browsers. Chromium ist für verschiedene Betriebssysteme, u.a. für BSD, Linux und Windows verfügbar. Chrome ist ein kostenfreier Webbrowser des Google-Konzerns. Er ist für Windows (ab Windows XP), Mac OS X, Linux, Android und iOS verfügbar. Das Programm ist ein integraler Bestandteil des Google Chrome OS. Mit der Veröffentlichung der Google Chrome Browser Version 59.0.3071.104 behebt der Hersteller insgesamt fünf Sicherheitslücken. Ein Angreifer aus dem Internet kann durch Ausnutzen der Sicherheitsanfälligkeiten Schutzmechanismen des Browsers umgehen, die Verfügbarkeit des Systems beeinträchtigen und falsche Informationen darstellen, was als Ausgangspunkt für weitere Angriffe dienen kann. Hierbei kann ein Angreifer sensitive Informationen ausspähen oder Benutzer zu Aktionen verleiten, die eine weitere Schädigung des Systems verursachen können. Installieren Sie das Update möglichst zügig, bevor der Hersteller detaillierte Informationen zu den Sicherheitslücken veröffentlicht, wodurch die Gefahr einer Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeiten steigt.

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Sicherheitsupdate für Mozilla Thunderbird

Thunderbird ist der Open-Source E-Mail-Client der Mozilla Foundation. Mehrere Sicherheitslücken im Mozilla Thunderbird E-Mail-Client und in von diesem verwendeten Bibliotheken können von einem Angreifer aus dem Internet ausgenutzt werden, um Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen, falsche Informationen darzustellen, verschiedene Angriffe auf die Verfügbarkeit durchzuführen (Denial-of-Service) und beliebigen Programmcode zur Ausführung zu bringen. Generell können diese Sicherheitslücken nicht über E-Mails in Thunderbird ausgenutzt werden, da 'Scripting' beim Lesen von E-Mails deaktiviert ist. Es handelt sich aber um potentielle Risiken in Browsern oder Browser-ähnlichen Kontexten, dazu gehört auch Thunderbird. Das verfügbare Sicherheitsupdate wird vom Hersteller als kritisch eingestuft und sollte daher zeitnah installiert werden.

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Sicherheitsupdate für den Adobe Flash Player

Mit dem Adobe Flash Player werden multimediale aktive Inhalte wiedergegeben. Das Programm ist integraler Bestandteil zahlreicher Adobe Produkte. Adobe bestätigt mehrere Sicherheitslücken im Adobe Flash Player für Windows, Macintosh, Linux und Chrome OS, die es einem nicht angemeldeten Angreifer aus dem Internet ermöglichen, beliebige Befehle und Programme auszuführen und damit unter Umständen die Kontrolle über das betroffene System komplett zu übernehmen. Aktualisierung vom 14.06.2017: Microsoft informiert in seinem Sicherheitshinweis ADV170007 darüber, dass die Betriebssystem-Versionen Windows 8.1, Windows RT 8.1, Windows Server 2012, Windows Server 2012 R2, Windows Server 2016 und Windows 10 durch die Schwachstellen im Adobe Flash Player verwundbar sind. Sicherheitsupdates, welche die in den Browsern Microsoft Internet Explorer 10 und 11 sowie Microsoft Edge verwendeten Adobe Flash-Bibliotheken aktualisieren, sind verfügbar. Außerdem stellt Microsoft detaillierte Informationen zur Verfügung, die beschreiben, wie ein Angreifer Sicherheitsanfäligkeiten des Flash Players ausnutzen kann und wie Anwender sich dagegen schützen können.

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Sicherheitsupdate für Mozilla Firefox

Firefox ist der Open-Source Webbrowser der Mozilla Foundation. Mozilla schließt mehrere kritische Sicherheitslücken in Firefox, durch die ein Angreifer aus dem Internet das Programm zum Absturz bringen, Sicherheitsvorkehrungen umgehen, Informationen ausspähen, falsche Informationen darstellen, seine Rechte erweitern und beliebige Befehle auf Ihrem System ausführen kann. Insbesondere über die Befehlsausführung kann ein Angreifer auf Ihrem System Schaden anrichten, weswegen das Sicherheitsupdate zeitnah installiert werden sollte.

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Microsoft Sicherheitsupdates im Juni 2017 und automatisches Update des Microsoft-Moduls zum Schutz vor schädlicher Software

Mit dem Flash Player werden multimediale aktive Inhalte wiedergegeben. Das Programm ist integraler Bestandteil zahlreicher Adobe Produkte. Microsoft Edge ist der neue Standard-Webbrowser, welcher mit Windows 10 ausgeliefert wird und als Nachfolger des Microsoft Internet Explorers Bestandteil des Betriebssystems Windows 10 ist. Microsoft Endpoint Protection ist ein Antivirus-Softwareprodukt entwickelt für die Absicherung von Microsoft-basierten Endgeräten. Microsoft Excel ist ein weit verbreitetes Tabellenkalkulationsprogramm. Microsoft Forefront ist eine Produktfamilie von Sicherheitssoftware für Unternehmen. Microsoft Forefront Produkte dienen zum Schutz von Computernetzwerken, Netzwerkservern (wie Microsoft Exchange Server und Microsoft SharePoint Server) sowie Endgeräten. Microsoft Forefront Endpoint Protection ist eine Variante für Endgeräte. Der Windows Internet Explorer von Microsoft ist ein Webbrowser für das Betriebssystem Windows. Die Microsoft Live Meeting Console ist eine Software, die den Zugang zum Microsoft Office Live Meeting Konferenzsystem ermöglicht. Microsoft Lync ist ein Instant-Messaging-Client für die Kommunikation mit dem MS Lync Server, welcher sich in Microsoft-Exchange-Umgebungen integrieren lässt. Die Malware Protection Engine ist die zentrale Komponente verschiedener Sicherheitsprodukte von Microsoft und wird für das Scannen, Erkennen und Entfernen von Viren und Spyware genutzt. Microsoft Office ist ein Paket von Bürosoftware für die Betriebssysteme Microsoft Windows und Mac OS X. Für unterschiedliche Aufgabenstellungen werden verschiedene sogenannte Editionen angeboten, die sich in den enthaltenen Komponenten, dem Preis und der Lizenzierung unterscheiden. Der Microsoft Office Compatibility Pack ermöglicht älteren MS Office Versionen das Öffnen, Editieren und Speichern von Dokumenten, die mit MS Office 2007 und 2010 erstellt wurden. Der Microsoft Office Online Server ermöglicht die Bereitstellung von browserbasierten Office-Produkten. Microsoft Office Web Apps ist die Browser-basierte Version von Word, PowerPoint, Excel und OneNote. Konzipiert sowohl für Privatkunden wie Unternehmen. Der Microsoft Office Word Viewer ist ein eigenständiges Programm zum Lesen und Drucken beliebiger Office Dokumente ohne installiertes Microsoft Office Paket. OneNote ist eine Notizerfassungssoftware von Microsoft und Teil des Office-Paketes. Microsoft Outlook ist ein als Personal Information Manager (PIM) bezeichneter E-Mail-Client für Windows und Mac. Microsoft PowerPoint ist eine Software, um interaktive Präsentationen unter Windows und Mac OS zu erstellen. Microsoft Office Project Server ist eine Server-Lösung für das Projektmanagement, die als Grundlage Microsoft SharePoint benutzt und für die Benutzerschnittstelle entweder Microsoft Project als Client oder einen Web-Browser, der mit der Project Web App (PWA)-Komponente verbunden wird, unterstützt. Microsoft Security Essentials ist eine Anwendung von Microsoft zum Schutz vor Viren, Spyware und anderer Schadsoftware. Das Programm ist für Windows 7, Windows Vista und Windows XP verfügbar. SharePoint Server ist ein Produkt der Firma Microsoft für die virtuelle Zusammenarbeit von Benutzern unter einer Weboberfläche mit einer gemeinsamen Daten- und Informationsablage. Microsoft Silverlight ist ein Addon für die Webbrowser Internet Explorer, Mozilla Firefox, Opera, Google Chrome und Safari. Es ermöglicht die Ausführung von Rich Internet Applications. Skype for Business (vormals Microsoft Lync) ist eine Kommunikations- und Kollaborationsplattform für Sofortnachrichten, Audio- und Videoanrufen, Online-Meetings und einige weitere Funktionen. Microsoft Skype for Business Basic ist der frei verfügbare Client. Windows Defender ist eine Sicherheitssoftware der Firma Microsoft zur Erkennung potenziell unerwünschter Software (vorwiegend Spyware). Die Software ist in Windows Vista, Windows 7, Windows 8 und Windows 10 vorinstalliert. Windows Intune Endpoint Protection stellt eine erweiterte Sicherheitsumgebung im Bezug auf das Update- und Policy-Management für PCs und verschiedene mobile Geräte zur Verfügung. Microsoft Word ist die Textverarbeitungssoftware des MS Office-Paketes. Word-Automatisierungsdienste ist eine neue SharePoint Server 2010-Technologie, die die unbeaufsichtigte serverseitige Konvertierung von Dokumenten ermöglicht, die von Microsoft Word unterstützt werden. Microsoft schließt mit den Updates für Juni 2017 zahlreiche Sicherheitslücken, die zum Teil schwerwiegende Auswirkungen haben können. Die Sicherheitslücken ermöglichen es einem entfernten, nicht am System angemeldeten Angreifer aus dem Internet, beliebige Befehle mit den Rechten eines angemeldeten Benutzers auszuführen. Je mehr Rechte der betroffene Benutzer für seine Arbeit verwendet, desto gravierender sind die Schäden, die ein Angreifer über die Sicherheitslücken anrichten kann. Im schlimmsten Fall kann ein Angreifer die vollständige Kontrolle über das betroffene System übernehmen. Darüber hinaus steht erneut eine aktualisierte Version des Microsoft Windows-Tools zum Entfernen bösartiger Software bereit und Microsoft veröffentlicht sogenannte 'Defense-in-Depth-Updates', um sicherheitsbezogene Funktionen in den eigenen Produkten zu verbessern. Microsoft hat schon Ende Mai ein automatisches Out-of-band-Sicherheitsupdate zur Behebung mehrerer schwerwiegender Sicherheitslücken in verschiedenen Sicherheitsprodukten von Microsoft veröffentlicht (beispielsweise Windows Defender). Mit den Microsoft Security Advisories 4025685 stellt Microsoft weitere Hinweise und aktuelle Informationen zu den Sicherheitslücken in unterstützten Plattformen, älteren Plattformen und embedded-Plattformen sowie auch den für ältere Versionen aufgrund vorangegangener staatlicher Aktionen und des besonderen Sicherheitsrisikos ausnahmsweise veröffentlichten Sicherheitsupdates zur Verfügung (siehe auch National Security Officer-Blog ? Deutschland ? Michael Kranawetter: Sicherheitsupdates Juni 2017).

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heise online News

Update: 23.06.17

Amazon Alexa: Smart Home Skill API kann Kameras ansteuern

Lenovo ThinkStation P320 Tiny: Viel Leistung im 1-Liter-Gehäuse

c't-Langzeittest: Manche Smartphone-Komponente altert kaum

Notfall-Roboter: Im zweiten Lauf wurde das Atomkraftwerk (etwas) besser aufgeräumt

Trump: Solarenergie soll Grenzmauer zu Mexiko finanzieren




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Update: 22.06.17

Microsoft fordert digitale Genfer Konvention

Microsoft Deutschland plädiert für digitale Normen zur Stärkung der globalen Cybersicherheit. Damit solle auch der staatliche Einsatz von Hacker-Werkzeugen untersagt werden.

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Microsoft bringt Diktierfunktion für Office

Microsoft hat mit Dictate ein kostenloses Add-on für Office entwickelt, das das Diktieren von Texten innerhalb von Outlook, Word und PowerPoint in über 20 Sprachen erlaubt.

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Prime-Mitglieder erhalten Gratis-E-Books und Zeitschriften

Amazons Prime-Angebot ist ein Kundenmagnet. Nun erweitert der Online-Marktplatz mal wieder den Umfang der Mitgliedschaft mit "Prime Reading". Prime-Nutzer können auf hunderte eMagazine, eBooks sowie Comics und Kindle Singles zugreifen.

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Alles über den Mythos Multitasking

Multitasking ist ein nettes Wort für fehlende Priorisierung. Das vermindert die Effizienz, statt sie zu steigern. Fallen Sie nicht darauf herein.

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Apple erweitert Klage gegen Chipkonzern Qualcomm

Apple spricht in einer erweiterten Klage von "wachsenden Beweisen" dafür, dass Qualcomm "ein illegales Geschäftsmodell" betreibe. Qualcomm wies den Vorwurf zurück.

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Update: 23.06.17

Niemand hat mit dem Hype gerechnet: So viel haben Deutsche schon für Fidget Spinner ausgegeben

Kein Spielzeug-Experte hatte ihn auf dem Plan - trotzdem wollten den Fidget Spinner plötzlich alle. Die aus den USA herübergeschwappte Welle machte einmal mehr klar: Auf dem Spielwarenmarkt sind Hypes nicht planbar.

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Netflix mit genialem neuen Feature: Ist das die Zukunft des Fernsehens?

Happy End auf Knopfdruck? Trotz anfänglichen Kinderkrankheiten etablieren sich interaktive TV-Formate inzwischen schrittweise zu einem lohnenden Zuschauer-Erlebnis. Netflix hat sich dem Trend angeschlossen und startet mit einer Kinderserie.

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Irrer Gotthard-Raser: Schweiz fordert Knast

Die Schweiz verlangt Haft für den flüchtigen deutschen "Gotthard-Raser". Er ist 2014 mit seinem Sportwagen mit rund 200 Sachen durch den Gotthard-Tunnel gerast.

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Unfassbar genial! Dieses Haus fuhr früher über die Weltmeere

Mehr als 40 Prozent der weltweiten Energie und Rohstoffe fließen in den Bausektor: kein Wunder also, dass wir sowohl bei der räumlichen Belastbarkeit unserer Umwelt sowie beim Fördern von Rohstoffen wie Erdöl langsam aber sicher an unsere Grenzen stoßen. Umso erfreulicher, wenn sich Firmen mit nachhaltigeren Konzepten beschäftigen - so wie ein dänisches

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Gute Führung: Diese 6 Tipps sollte jede Führungskraft kennen (gesponsert von Lexware)

Wo ist nur der Team-Spirit und Enthusiasmus geblieben? Als Chef eines kleinen oder mittleren Unternehmens wundern Sie sich vielleicht manchmal. Da war anfangs doch so viel Begeisterung, soviel Energie und Gemeinschaftssinn. Und jetzt? Viele hängen lustlos rum, und ausgerechnet die besten scheinen innerlich schon gekündigt zu haben. Woran liegt's? Die

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Update: 16.06.17

Amazon Prime Hacks: Holen Sie alles aus Ihrem Abo heraus

Die meisten Nutzer holen sich Amazon Prime für den schnellen Versand von Bestellungen. Doch für die mittlerweile 69 Euro pro Jahr gibt es noch viele andere Features. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Amazon Prime ausreizen.

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Kostenlose Kreditkarten für den Urlaub: Nichts zahlen, überall nutzen

Wenn Urlaub ansteht, sollten Sie nicht nur Gepäck und gute Laund, sondern auch eine passende Kreditkarte am Start haben. Denn die Reisebranche setzt zum Bezahlen sehr stark auf VISA oder Mastercard. Wir zeigen, worauf Sie achten müssen, damit Sie in der schönsten Zeit des Jahres keine unnötigen Gebühren bezahlen.

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Trader-Konto eröffnen: Darauf müssen Einsteiger achten

Aktien sind perfekte Bausteine für ausgewogene Geldanlagestrategien. Trotzdem sind speziell Einsteiger oft verunsichert wenn es um eigene Wertpapierdepots geht und finden sich im Dschungel der Online-Broker nicht zurecht. Wir zeigen, worauf man bei einem Trader-Konto achten muss.

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Kostenlose Kreditkarten im Vergleich: Hier zahlen Sie nichts

Eine kostenlose Kreditkarte gehört für viele zur Grundausstattung. Doch welche Kreditkarte nehmen? Wir checken Gebühren, Geldabhebe-Möglichkeiten und Auslandseinsätze - welche Karte ist empfehlenswert?

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Prepaid Kreditkarte kostenlos: Sichere VISA-Karte mit voller Kostenkontrolle

Mit Kreditkarten shoppen macht Spaß, die Gefahr besteht aber, dass man mehr Geld ausgibt als man sich leisten kann. Mehr Kostenkontrolle bieten Prepaid-Kreditkarten. Ähnlich wie Prepaid-Handys müssen Sie vorab aufgeladen werden. So finden Sie kostenlose Prepaid-Kreditkarten.

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Update: 22.06.17

PCMark 10 v1.0.1271 Englisch

Mit PCMark 10 prüfen Sie kostenlos die Leistung Ihres Windows-PCs, Notebooks oder Tablets.

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McAfee Labs Stinger (64 Bit) 12.1.0.2410 Englisch

Das Gratis-Tool "McAfee Labs Stinger" löscht die gefährlichsten Würmer und Viren von Ihrem PC mit 64 Bit Betriebssystem.

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CCleaner 5.31 Deutsch

CCleaner von Piriform ist eine kostenlose System-Optimierungs-Software. Hier bekommen Sie die Slim-Variante ohne nervige Werbung.

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HTTPS Everywhere für Firefox 5.2.19 Englisch

Mit dem kostenlosen Firefox-Add-on "HTTPS Everywhere" verschlüsseln Sie Webseiten und surfen anonym im Internet.

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1Password für Windows 6.6.439 Deutsch

Verstauen Sie all Ihre Passwörter und Zugangsdaten sicher im Tresor von 1Password.

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Update: 23.06.17

BKA-Trojaner: Der Staat darf jetzt noch mehr schnüffeln!

Online-Dienste sind verschlüsselt, Ermittler forderten daher Vollmachten, um Kriminelle zu überwachen. Nun liefert die Politik die rechtliche Basis.

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Wanna Cry: Erpresservirus infiziert jetzt auch Blitzer

Der Erpresser-Virus Wanna Cry ist immer noch nicht besiegt, infiziert weiterhin große Unternehmen. Jetzt sind sogar schon Blitzer betroffen!

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Ransomware: 1 Million Dollar für gekaperte Server

Der Web-Hoster Nayana fiel einer Ransomware-Attacke zum Opfer und zahlt nun ein Millionen-Lösegeld an Erpresser.

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WhatsApp: Geheimer Button bringt neue Funktion

WhatsApp bietet wohl bald ein praktisches Feature für alle, die viele Bilder verschicken. Was der Messenger demnächst kann, erfahren Sie hier!

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Spam-Welle: So ergaunern Kriminelle jetzt eiskalt Ihre Daten!

Internet-Gauner denken sich ständig neue Betrugsmaschen aus. Passend zum Sommer ködert man Opfer aktuell mit Eiscreme ? in Massen.

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RSS Feed Ratgber

Update: 22.06.17

Pokémon GO Arena-Orden: Alles zu Bonus-Items, Weltkarte und mehr

Mit dem Arena-Update wurden Arena-Orden in Pokémon GO eingeführt. Wir erklären, wie man die Badges sammelt und welche Bonus-Effekte sie bringen.

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Fire TV vs Chromecast: Amazon und Google im Streaming-Duell

Fire TV 4K oder Chromecast Ultra? Fire TV Stick oder Chromecast? Wir lassen die Streaming-Clients von Amazon und Google im Test antreten.

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Fidget Spinner: Tipps und Tricks zum Nachmachen

Der Fidget Spinner hat sich bei vielen Menschen zum treuen Wegbegleiter entwickelt. Das kleine Gadget kann man nicht nur drehen. Wir zeigen Tipps und Tricks.

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Ethereum-Anleitung: Mining-Tutorial mit Tipps für Rechner, Miner-Tools und mehr

Wer Ethereum-Mining betreiben will, bekommt hier eine Anleitung. Unser Tutorial erklärt das Erstellen der Wallet, gibt Tipps für Miner, den Rechner und mehr.

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Amazon Blitzangebote des Tages: Deals und Rabatte für Schnäppchenjäger

Die Highlights der Amazon Blitzangebote - heute u.a. mit NAS-Gehäuse für bis zu 5 HDDs, 4K-TV von Samsung, Bluetooth-Lautsprecher und mehr.

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Update: 22.06.17

Ludus: Eine Powerpoint-Alternative nicht nur für Designer

Mit der neuen Web-App Ludus machen Präsentationen wieder Spaß. Speziell für Designer ist das Tool überaus interessant.

Schicken wir Powerpoint in Rente

Schon das Wort ?Präsentation? erzeugt eine gewisse Schläfrigkeit beim Zuhörer. Wer sich schon seit den Neunzigern im Arbeitsleben bewegt, weiß, wovon die Rede ist. Immerhin wurde damals alles ausschließlich mit Powerpoint präsentiert. Jeder gute, aber vor allem jeder schlechte Redner nutzte den Dinosaurier aus Redmond, um seine mehr oder weniger wackeligen Thesen mit zumeist üblem Design zu untermauern.

Bis zum heutigen Tage hat sich Powerpoint nur ganz sachte fortentwickelt, und so ist es der digitale Ersatz für den in den Achtzigern üblichen Tageslichtprojektor geblieben. Dabei sind nicht nur die Anforderungen an moderne Präsentationen seither rasant gestiegen, auch die technischen Möglichkeiten haben sich deutlich fortentwickelt. Weder Powerpoint noch Keynote trägt allerdings diesen Trends hinreichend Rechnung.

Ludus definiert die Präsentation neu

Schon aus diesen Gründen ist es durchaus naheliegend, über eine web-basierte Alternative zu den alternden Platzhirschen nachzudenken. Das Projekt Ludus begnügte sich nicht mit dem Nachdenken, sondern brachte eine Lösung an den Start, die neu definiert, was moderne Präsentationslösungen heutzutage können müssen.

Das Interface kommt Designern vertraut vor. (Screenshot: Ludus)

Dabei beseitigt Ludus nicht nur die konventionellen Probleme einer jeden Desktop-Präsentationssoftware, wie etwa die Schwierigkeiten, die beim Teilen der bisweilen riesigen Dateien entstehen, oder die Kompatibilitätsprobleme bei der Verwendung unterschiedlicher Rechner im Kreise der Adressaten der Präsentation. Ludus bringt vor allem eine Flexibilität ins Spiel, die mit lokal erstellten, proprietären Dateien gar nicht zu erreichen ist.

Ludus ist bereits zum jetzigen Zeitpunkt in der Lage, bestehenden Web-Content per Drag & Drop oder Copy & Paste in die Präsentation zu integrieren. So könnt ihr etwa Formulare mit Youtube-Videos kombinieren oder animierte Gifs aus GIPHY einfügen.

Maximale Offenheit nach außen macht Ludus maximal flexibel

Ludus integriert Bilder aus Dropbox, Flickr, GIPHY, Instagram und Unsplash, Schriften aus Google Fonts, Typekit oder eurem eigenen Computer, Piktogramme von Icons8 und The Noun Project sowie Videos von Youtube, Vimeo, Streamable, Wistia und Vid.me. Ebenfalls möglich ist der Einbau von eigenem Content aus InVision, Framer und SketchFab.

Ludus ist ein offenes System. (Screenshot: Ludus)

Die Macher betrachten diese durchaus lange Liste nur als einen Einstieg. Als Vorbild nennen sie Slack, das durch eine Öffnung hin zum Drittentwicklermarkt mittlerweile für nahezu jeden Zweck eine eigene Lösung anbieten kann.

Nicht nur Elemente zusammenschieben, auch gestalten ist möglich

Anders als andere Präsentations-Tools ist Ludus nicht nur in der Lage, Material aus verschiedenen Quellen seitenorientiert zusammenzufügen. Vielmehr verfügt die Software über eigene Designwerkzeuge, die sie weit über den Normalzustand einer Slideshow-Software hinausheben.

Gerade Designer können sich mithin so richtig austoben und ihre ganz konkreten Gestaltungsideen umsetzen. Wer sich mit Sketch auskennt, wird sich in Ludus gleichsam wie Zuhause fühlen, so Vincent Battaglia, CTO und Mitgründer des Projekts. Mich erinnert die Oberfläche eher an die Produkte aus dem Hause Adobe.

Einen ersten Eindruck vermittelt dieses Video:

Ludus könnt ihr kostenlos nutzen

Ludus gibt es in einer kostenfreien Variante, die auf einen einzelnen Nutzer limitiert ist und keine Kollaboration erlaubt. Die Zahl der Präsentationen ist allerdings unbegrenzt. Wenn ihr eure Präsentationen zusätzlich mit einem Passwort schützen oder die Oberfläche als White Label nutzen wollt und mehr Speicherplatz benötigt, dann ist der Pro-Account für 99 US-Dollar pro Jahr eure Wahl. Teams mit bis zu zehn Nutzern müssen 499 US-Dollar pro Jahr veranschlagen.

Der Begriff Ludus stammt übrigens aus dem Lateinischen und bezeichnet eine Bildungseinrichtung, die Kinder im alten Rom besuchten, um dort spielerisch zu lernen. Das Tool befindet sich in einer privaten Beta-Phase. Es ist ein Invite erforderlich, um sich anmelden zu können. Nachdem Ludus vor einiger Zeit die Startseite von Product Hunt erobern konnte, ist die Warteschlange allerdings derart lang geworden, dass ihr etwas Geduld mitbringen müsst. Schnelles Ausprobieren ist momentan nicht möglich. Eintragen könnt ihr euch hier.

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K5 Berlin: Was die Food-Branche mit Mymüsli, Rewe und Zooplus jetzt bewegt

Mymüsli, Zooplus und Rewe liefern Insights zu den Themen und Wachstumsstrategien, die im jeweiligen Unternehmen und in der Food-Branche aktuell eine Rolle spielen.

Die K5 hat sich über die Jahre hinweg zu einem der bedeutendsten E-Commerce-Events entwickelt. Auf der Konferenz wurde auch dieses Jahr das Thema Plattform-Strategien stark thematisiert. Jochen Krisch betont, dass es dabei nicht nur ausschließlich um Marktplätze geht, sondern mehr um Offenheit, Kooperation und um die Auswahl von Partnern. Wir haben einen Blick auf die Wachstumsstrategien geworfen, die dieses Jahr auf der K5 präsentiert wurden.

18 Jahre Zooplus

Zooplus ist zwar kein klassischer Food-Player, macht aber vieles von dem, was die Food-Branche jetzt machen muss ? und hätte zum Start einen wensentlichen Sortimentsbaustein beinahe vergessen: Tierfutter. Laut Dr. Cornelius Patt, Co-Founder und CEO Zooplus, hat Zooplus in den letzten Jahren einige Entwicklungssprünge gemacht.

(Grafik: Zooplus)

Die Selbstfindung in der ersten Phase von 1999 bis 2004 ist mit viel Glück in einer spannenden Kategorie gelandet, in der zweiten Phase folgte gleich die Internationalisierung, in der dritten Phase zeigen immer mehr Player und Konsumenten Interesse für die Kategorie Haustiere.

(Grafik: Zooplus)

Den Break-Even erreichte Zooplus 2004. Das gelang Zooplus zum einen durch den richtigen Zeitpunkt des Markteintritt und durch eine Kundenfokussierung, durch die Größe des Angebots und durch attraktive Preisen.

(Grafik: Zooplus)

Den nächsten Schritt des Wachstums lieferte die Internationalisierung. Auch wenn die Kundenstrukturen recht homogen waren, lag die Herausforderung doch in der Meisterung von Unterschieden. Neben den sprachlichen Eigenheiten, war das vor allem der Aufbau völlig unterschiedlicher Logistikstrukturen.

(Grafik: Zooplus)

Die dritte Phase brachte viele neue Wettbewerber, was vor allem hieß: Die Kundenbasis halten. Was Zooplus erfolgreich gelang, die Kundenbasis bleibt stabil. Der Wettbewerb hat sich als fördernd erwiesen: Er hat Zooplus agiler und wettbewerbsfähiger gemacht. Jetzt hat Zooplus laut eigenen Angaben rund 40 Prozent Marktanteil in Europa innerhalb der Kategorie.

(Grafik: Zooplus)

Durch eine konsequente Senkung der variablen und strukturellen Betriebskosten ist Zooplus dabei in den schwarzen Zahlen geblieben.

(Grafik: Zooplus)

Es ist noch jede Menge Raum für Wachstum am Haustier-Markt. Deutlich zu sehen ist, dass traditionelle Unternehmen im Vergleich zu Online-Unternehmen ein riesiges Problem damit haben, ihre Umsätze in Onlineumsätze zu wandeln.

(Grafik: Zooplus)

In der speziellen Kategorie von Zooplus sollen für das Wachstum aber Faktoren wie Customer-Care oder Logistik keine ausreichenden Alleinstellungsmerkmale sein. Vor allem im Kategorieverständnis kann Zooplus als Spezialist mehr leisten als ein Generalist wie Amazon, so Patt zum Abschluss seines Vortrags.

(Grafik: Zooplus)

10 Jahre Mymüsli

Der Auslöser der Gründung von Mymüsli war absurderweise ein Seitenbacher-Spot. Nach den Marketingvorlesungen hörten die Gründer den Spot und blieben durch die typische emotionale Reaktion eines Hörers auf den Seitenbacher-Spot lange an dem Thema hängen.

Mit einem studentischen Fragebogen versuchten sie daraufhin zu erfahren, ob die Menschen Müsli online kaufen würden. Mit einem vernichtenden Ergebnis: null Prozent. Mit 3.500 Euro Bargeld gründeten die drei dann trotzdem eine Müslifirma.

Einer der Marketing-USPs von Mymüsli entstand per Zufall: Die Runddose stammt vom einzigen Hersteller, der die geringen Mengen zu Anfang liefern wollte. Und dieser Hersteller stellte eben Runddosen her.

In einem ungewöhnlichen Format, mit einem Nebeneffekt: Die 27-Zentimeter-Müslidose passt auch in keinen Küchenschrank. Weswegen das Ding immer draußen auf der Küchen-Arbeitsplatte steht und einen nervigen Markenbotschafter spielt.

Nach zwei Wochen war Mymüsli ausverkauft. Es folgten sechs Wochen Stillstand, weil Mymüsli keine Dosen nachbestellt hatte.

Beim versuchten Eröffnen einer Salatbar, mangels einer Kantine, ergab sich das nächste Produktsegment: Der Müsliladen mit fertig gemischten Müslimischungen. Anfangs gabe es nur 20 bis 30 Euro Tagesumsatz. Langsam gewann der Laden an Fahrt, nach vielen Experimenten ? und während die Marke bekannter wurde. Geholfen hat am Anfang der Glücksfall einer prominenten Ladenlocation: München, Viktualienmarkt. Das öffnete die Türen bei weiteren, skeptischen Immobilienmaklern.

Dann folgte der Eintritt in den Supermarkt-Bereich. Der Kanalmix ist etwas 50/50, 50 Prozent offline und 50 Prozent online. Im Mix der Kanäle ist für Mymüsli offen, wie viele Läden sie zukünftig betreiben werden. Es wird viel ausprobiert.

Drei wichtige Säulen nennt Wittock für Mymüsli :

  1. Marge und Geschäftsmodell: Mymüsli kauft Haferflocken und verkauft sie teurer.
  2. Wir konzentrieren uns auf unser Produkt, schauen nicht links und rechts.
  3. Drittens ist es wichtig, wann man dem Kunden zuhört und wann nicht. Dazu verweist Wittrock auf die anfängliche Kundenumfrage mit null Kunden, die online Müsli kaufen wollten. Manchmal muss unternehmerisches Bauchgefühl da sein ? und der Unternehmer auch darauf hören, anstatt sich alleine auf die Zahlen und Daten zu verlassen.

Sonst versendet man irgendwann den selben Newsletter an alle Prinzen: Den Prince of Wales und den Prince of Darkness. Das funktioniert nicht.

Manchmal darf der Unternehmer Entscheidungen nicht zu Tode analysieren, sondern muss einfach machen. Das ist die Mymüsli-Devise.

Rewe Digital: Wie sich Rewe auf die Lebensmittelmärkte einstellt

Rewe Digital ist die hauseigenen Digital-Agentur von Rewe, die aus dem Entschluss heraus entstand, nicht externe Agenturen zu beschäftigen, sondern Inhouse Kompetenz aufzubauen und zu sammeln. Nach dem schon länger laufenden Rewe-Lieferdienst hat im letzten Jahr Rewe Digital jetzt auch mit Merkur in Österreich den Online-Lebensmittelverkauf gestartet.

Laut Rewe sind die großen Themen im Online-Lebensmittel-Bereich im Moment Logistics und Operations und als drittes das Interesse und die Aufmerksamkeit beim Kunden wecken.

Rewe arbeitet mit eigener Logistik, weil viele Faktoren so wichtig sind, dass das Unternehmen die Faktoren lieber selbst unter Kontrolle hat: Die Einhaltung des Lieferzeitfensters, die Freundlichkeit des Fahrers und die Wirkung beim Kunden, wenn ein Rewe-Mitarbeiter vor der Tür eintrifft.

In jeder Stadt will  Rewe regionale Lager führen, in einigen Städten ist das Lager schon in Betrieb. Das Lager ist gegenüber dem Picken im Supermarkt für Kunden und Rewe wesentlich attraktiver. Ein Lager kann im Gegensatz zum Supermarkt Lagerbestände prognostizieren. Im Supermarkt bekommt das ERP das erst am nächsten Tag mit, wenn der Kunde an der Frischetheke den Käse weggekauft hat.

Der attraktivste Markt in Deutschland ist aktuell Berlin. Das liegt daran, dass das große Angebot mit vielen Playern in Berlin das Bewusstsein dafür geweckt hat. Die Kunden sind völlig unterschiedlich, beispielsweise bestellen auch ältere Menschen gerne online ? bevorzugt schwere Sachen. Die anderen Dinge des täglichen Bedarfs kauft dieser Kunde dann lieber direkt im Markt ein, da gibt es noch soziale Kontakte.

Rewes Marktplatzstrategie

Rewe betreibt aktuell einen geschlossenen Marktplatz. Das Unternehmen fokussiert auf die Lebensmittel als Anker-Sortiment und ergänzt mit den typischen Produkten, die auch im Supermarkt zu finden sind. Im Kern möchte Rewe der Lebensmitteldienstleister bleiben, der ein gutes Ergänzungssortiment bietet.

(Grafik: Rewe Digital)
(Grafik: Rewe Digital)

Mehr Informationen zu Rewes Marktplatz in unserer dazugehörigen Meldung und mehr Einblicke im Interview mit Rewe-Digital-Manager Steegmann.

Steegmann gibt auch einen kurzen Einblick in die Arbeitsteilung mit Commercetools, die Shop-Plattform, die Rewe jüngst erworben hatte. Dort existieren eigene Teams für die Arbeit intern an Rewe-Projekten und Teams für die Arbeit an externen Kunden-Projekten. Rewe bringt bei externen Projekten bei Bedarf Vertriebs-Know-how mit ein.

Als Motivation für den damaligen Kauf von Commercetools sagt Steegmann, dass eine Shop-Plattform zukünftig der Kern dessen ist, was Rewe macht ? der Grund dafür, dass Rewe diese Kompetenz selbst besitzen soll.

 

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Mytoys' neue Plattform-Strategie im Überblick

Mytoys wird zur großen Plattform: Alles über die Pläne des Onlineshopverbundes und Hintergrundinformationen für Händler.

Die Otto-Tochter Mytoys folgt jetzt wie geplant der Otto-Strategie, weitere Konzerngesellschaften in ein Marktplatz-Modell zu überführen und wird, wie von der Muttergesellschaft angekündigt, sein Sortiment stark ausbauen, um schneller zu wachsen.  Mytoys will dabei mit den vier Onlineshops Mytoys, Ambellis, Mirapodo, Yomonda und Limango noch stärker als bisher zur potenziell einzigen Anlaufstelle für Familien werden.

Der Ausbau von Mytoys zum Marktplatz

Mytoys wird kein offener Marktplatz, sondern ein geschlossenes System, das nur ausgewählten Partnern zur Verfügung steht. Es kann also nicht jeder Händler schlicht einen Account eröffnen und mit dem Verkauf beginnen.

Die Mytoys-Gruppe erweitert ihre vier verbundenen Onlineshops Mirapodo, Mytoys, Ambellis und Yomonda. (Screenshot: Mytoys.de)

Mytoys will sein Sortiment langfristig sehr stark ausbauen und spricht von einer ?Verbreiterung des Sortiments bis in Nischenbereiche familienrelevanter Produkte?. Das Handelsunternehmen will also nicht nur potenzielle Bestseller aufnehmen, sondern auch gezielt den Longtail angehen ? den Bereich eines Handelssortiments, der sich eher seltener verkauft.

Bis zum Jahresende will MyToys 50 neue Partner integrieren, langfristig sind diese Partner nur der Anfang des Ausbaus ? die Anzahl der neuen Händler wurde wohl von Mytoys für dieses Jahr auf diese Zahl festgesetzt, um die internen Kapazitäten nicht zu überlasten und die neuen Prozesse zur Integration von neuen Partnern zu erproben.

Die Sortimentserweiterung soll während der nächsten zwei bis drei Jahre in noch größeren Schritten weitergeführt werden.

Wie Mytoys den Ausbau umsetzt

Dem Ausbau sind infrastrukturelle Veränderungen vorangegangen: Neben einem neuen Partner-Management, das speziell als Ansprechpartner für Marken und Lieferanten eingerichtet wurde, hat sich auch im IT-Bereich einiges getan. So arbeitet Mytoys jetzt mit dem Multichannel-Software-Anbieter Tradebyte zur Anbindung der meisten neuen Partner zusammen. Die Zalando-Tochter bietet spezielle Softwarelösungen zur Anbindung von Marktplätzen an Händler und umgekehrt.

Die Auswahl der Partner wird eher nach strategischen Gesichtspunkten erfolgen: Laut Geschäftsführer Oliver Lederle soll sowohl das Sortiment als auch die Größe des Sortiments zur Mytoys-Gruppe und deren Zielgruppe passen. Schätzungsweise müssen bei einer geplanten Erweiterung von 400.000 Produkten Händler eine gewisse Sortimentsgröße aufweisen. Lederle schließt im Gespräch mit t3n aber nicht generell aus, dass auch kleinere Sortimente attraktiv für Mytoys sein könnten ? abhängig von den betreffenden Artikeln.

Mytoys setzt auf zwei Modelle bei der Einbindung der neuen Partner: Die meisten der neuen Händler werden per Direktversand an den Kunden, einige aber auch ihre Artikel an Mytoys liefern. Die Artikel werden dann bei Mytoys gelagert und aus deren Lager versandt.

Händler können sich aktuell auch noch für eine Zusammenarbeit mit Mytoys bewerben. Potenzielle Händler sollten neben dem zur Zielgruppe passenden Sortiment eine ausreichende Sortimentsgröße und Drehzahlen vorweisen können. Sie müssen in der Lage sein, Schnittstellen zur Anbindung zur Verfügung zu stellen, Artikeldaten in hoher Qualität anzuliefern und vor allem: den Direktversand an den Endkunden von Mytoys umsetzen können. Ratsam dürfte auch die Planung von Kapazitäten sein, um den zusätzlichen logistischen Aufwand zu meistern.

Das passt zum Thema:

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Grundsatzfragen der künstlichen Intelligenz: Wie lange können wir den Maschinen noch trauen?

Toby Walsh bringt Computern bei, bessere Entscheidungen zu treffen. Uns erklärt er, was künstliche Intelligenz von menschlicher unterscheidet, woran es bei KI-Systemen derzeit noch hapert.

Künstliche Intelligenz soll das menschliche Leben verbessern und ihm nicht schaden ? das ist das Mantra von Toby Walsh, einem der weltweit führenden KI-Forscher. Er leitet ein KI-Forschungsteam an der Universität New South Wales in Sydney und hat zahlreiche Forschungsprojekte auf der ganzen Welt verantwortet. 2015 war er Mit-Initiator eines offenen Briefs, der ein Verbot von autonomen Waffen forderte und von über 20.000 KI-Forschern unterschrieben wurde ? darunter hochkarätige Wissenschaftler, Unternehmer und Intellektuelle wie Stephen Hawking, Noam Chomsky, Steve Wozniak und Elon Musk.

t3n Magazin: Im Januar hat eine künstliche Intelligenz vier der besten Poker-Spieler geschlagen - zum ersten Mal. Warum hat das so viel länger gedauert als beispielsweise be Schach oder Go?

Toby Walsh: Bei Spielen wie Schach oder Go haben wir bereits KI-Systeme gesehen, die die menschliche Performance deutlich überstiegen. Aber beim Schach oder auch bei Go haben die Spieler und die KI alle Informationen, die für das Spiel relevant sind, offen vor sich: den Spielplan und die Schachfiguren zum Beispiel. Es gibt keine versteckten Informationen, es gibt keine Ungewissheiten. Das ist aber die besondere Herausforderung bei Poker: Es geht darum, Eventualitäten einzuschätzen, Ungewissheiten abzuwägen und Risiken einzugehen ? Fähigkeiten, die auch im realen Leben ständig gefragt sind. Das sind enorme Herausforderungen für eine künstliche Intelligenz.

t3n Magazin: Wie viele KI-Systeme sind denn bei dem Pokerspiel angetreten?

Toby Walsh: Es waren zwei: Ein Deep-Learning-Bot der Universität of Alberta und ein KI-System der Carnegie Mellon University, das konventionellere Machine-Learning-Ansätze verfolgte. Aber beide haben von Grund auf gelernt, wie Pokern funktioniert. Ihnen wurde nicht erklärt, was Bluffen ist ? sie haben es einfach irgendwann gemacht.

t3n Magazin: Und wir Menschen stehen dabei nicht unbedingt, wie eine künstliche Intelligenz ihre Lösung erarbeitet. Wie kann das sein?

Toby Walsh: Um das zu erklären, muss ich etwas ausholen und ein Beispiel anführen: Fliegen. Wenn wir Menschen lernen wollen zu fliegen, könnten wir einfach versuchen, bis ans Ende der Flugbahn zu laufen und dann mit den Armen weiterzuflattern. Aber das ist eben nicht das, was wir gemacht haben. Wir haben eine Ingenieurslösung erdacht, um das Problem ?Fliegen? zu lösen ? wir haben die Tragfläche erfunden. Und wir erfanden sehr mächtige und komplexe Maschinen und können mittlerweile besser fliegen als Vögel. Mittlerweile ist es uns möglich, in 24 Stunden um den gesamten Globus zu fliegen. Dabei haben wir nie versucht, das dynamische Zusammenspiel zwischen Federn und flatternden Flügeln nachzuahmen. Wenn wir Menschen das versucht hätten, würden wir vermutlich immer noch nicht fliegen ? denn bis heute lässt sich nicht zu 100 Prozent verstehen, wie Federn funktionieren und wie Vögel es schaffen, zu fliegen.

t3n Magazin: Und am Ende ist es egal, wie das Fliegen realisiert wird.

Toby Walsh: Ganz genau. Hinter diesen zwei sehr unterschiedlichen Lösungen des einen Problems ?Fliegen? stecken die gleichen fundamentalen Gesetze der Aerodynamik in der Flugphysik ? nur sind wir Menschen einem anderen Lösungsansatz gefolgt. Wir können also nicht davon ausgehen, dass künstliche Intelligenz zwangsläufig die gleichen Lösungsansätze verfolgt wie wir Menschen als Vertreter einer biologischen Intelligenz. Aber auch hier gelten die gleichen fundamentalen Gesetze der Intelligenz.

t3n Magazin: Aber ist es nicht ein ethisches Problem, wenn wir nicht nachvollziehen können, wie eine KI zur ihrer Lösung kommt?

Toby Walsh: Das ist in der Tat eine der größten Herausforderungen unserer heutigen Zeit. Diese zwei KI-Systeme können nicht erklären, warum sie bestimmte Entscheidungen getroffen haben. Wenn es sich um ein Spiel wie Poker handelt, fragst du dein Gegenüber auch nicht unbedingt, warum er sich für eine bestimmte Wette in einer Partie entschieden hat. Wenn du hoch setzt und gewinnst ? super. Oder du verlierst eben. Aber wir gehen zunehmend dazu über, Maschinen auf Basis solcher Algorithmen Entscheidungen zu überlassen, die unser Leben betreffen: über unsere Kreditwürdigkeit, unseren Facebook-Newsstream, unsere Google-Suchergebnisse oder unsere Versicherungsprämien. Und wir wollen Systeme, die ihre Entscheidungen erklären können. Dabei wissen wir heute gar nicht, wie wir solche Systeme bauen können.

t3n Magazin: Klingt ein wenig beängstigend.

Toby Walsh: Diese KI-Systeme sind noch immer Black Boxes. Wir arbeiten daran, mehr Transparenz zu schaffen, aber es bedarf noch viel Forschung.

t3n Magazin: Und was passiert eigentlich, wenn eine KI sich selbst Ziele setzt?

Toby Walsh: Eins muss ich klarstellen: Computer folgen nur Regeln. Sie haben nicht die Fähigkeit, Regeln zu brechen oder eigene Entscheidungen zu treffen. Alpha Go wird nur Go spielen und den entsprechenden Regeln folgen. Die KI wird nicht irgendwann feststellen, dass es Go langweilig findet und dann stattdessen Poker spielen. Dazu ist sie nicht in der Lage. Trotzdem bleibt es aus heutiger Sicht eine Herausforderung, vorherzusehen, wie diese komplexen Systeme mit verschiedenen, untereinander interagierenden Subsystemen handeln.

t3n Magazin: Was bedeutet das genau?

Toby Walsh: Ein Blick aufs autonome Fahren hilft dabei, sich dieser Komplexität zu nähern. In Singapur beispielsweise fahren autonome Taxis auf vorgefertigten Spuren. Im Vergleich zu Googles Strategie basieren diese Taxis auf einem grundlegend anderen Ansatz fürs autonome Fahren. Sie folgen einem recht groben Satz von Regeln ? aus einfachen Gründen: Die Entwickler des Systems wollen in der Lage sein, klare Regeln im Sinne von ?Passiere nicht die weiße Linie? oder ?bei bestimmten Gegebenheiten nicht überholen? für diese autonomen Taxis festzulegen. Und sie wollen sicher sein, dass diese Regeln auch zu 100 Prozent eingehalten werden. Wenn es zu einem Unfall kommt, können die Entwickler das System entsprechend interpretieren und genau eruieren, was zu einem bestimmten Fehlverhalten geführt hat. Im Betriebsmodus setzt das Team auch auf Machine und Deep Learning, um Fußgänger zu erkennen oder die Straßenführung wahrzunehmen. Aber auf einer Top-Level-Ebene ? überhalb des Codes sozusagen ? gibt es klare Regeln, sodass jede Entscheidung jederzeit nachvollziehbar bleibt.

t3n Magazin: Und das Google-Auto?

Toby Walsh: Das ist ein deutlich komplexeres System mit sehr verschiedenen Bestandteilen und es gibt keine expliziten Regeln auf einer übergeordneten Ebene. Es gibt keine explizite Regel, von der wir ausgehen können, dass sie immer zu 100 Prozent eingehalten wird. Was passiert, wenn das System überholt, wenn es das eigentlich nicht tun sollte? Was aber, wenn es durch ein solches Überholmanöver ein Menschenleben rettet? Oder aufgrund eines komplexen Fehlers eben doch einen Menschen anfährt?

t3n Magazin: Das Problem ist also auch die Umgebung, in der die künstliche Intelligenz agieren muss.

Toby Walsh: Exakt. Es sind nicht nur komplexe Systeme, die wir in in ihrer Entscheidungsfindung nicht zu 100 Prozent verstehen. Diese Systeme treffen auch auf komplexe Umgebungen: die uns umgebende Welt. Und genau aufgrund dieser doppelten Komplexität ist es heute fast unmöglich, genaue Vorhersagen zu treffen, wie eine KI sich verhalten wird. Aber genau deshalb ist es so wichtig, dass die Forschung weiter daran arbeitet, die künstlichen Intelligenzen besser zu verstehen ? schließlich übernehmen sie immer verantwortungsvollere Aufgabenbereiche. Um es auf den Punkt zu bringen: Sie treffen Entscheidungen über Leben und Tod, wenn sie über die Straße fahren.

t3n Magazin: Wenn es noch solche Schwierigkeiten gibt, ist es dann politisch überhaupt sinnvoll, Technologien wie autonomes Fahren zu erlauben?

Toby Walsh: Bei aller Komplexität der Diskussion: Am Ende dürfen wir nicht die Ziele aus den Augen verlieren, um die es letztlich geht ? und die sind überaus positiv. Jedes Jahr sterben tausende Menschen auf deutschen Straßen, eine Million Menschen jedes Jahr weltweit ? 95 Prozent dieser Todesfälle werden durch Fahrfehler verursacht. Je schneller wir also schlechte Fahrer aus dem Verkehr ziehen, desto besser. Es wäre schlicht viel sicherer auf den Straßen, wenn wir autonom fahrende Autos hätten. Die herausfordernde Zeit wird sein, wenn sowohl autonom fahrende Autos als auch menschliche Autofahrer sich gleichzeitig auf den Straßen tummeln werden.

t3n Magazin: Warum?

Toby Walsh: Autonom fahrende Autos können untereinander kommunizieren und sich darauf einigen, was in einer konkreten Situation zu tun ist. Die Kommunikation mit einem menschlichen Fahrer ist schwieriger.

t3n Magazin: Reichen die aktuellen Regulatorien überhaupt aus?

Toby Walsh: In meinen Augen nicht. Ich halte es für sehr problematisch, dass die großen Tech-Unternehmen in Kalifornien jetzt ihre autonom fahrenden Autos zertifizieren können. Wir erlauben das in der Luftfahrt nicht und sind hier sehr vorsichtig. Wir sollten auch sehr vorsichtig sein, was wir auf öffentlichen Straßen zulassen. Das Problem bei autonom fahrenden Autos: Es geht um viel Geld. Es ist ein Wettbewerb ausgebrochen, wer das erste autonom fahrende Auto zur Marktreife bringt ? das ist die nächste Billionen-Dollar-Industrie. Und es ist überhaupt nicht klar, ob Ford, General Motors oder Mercedes-Benz dieses Rennen gewinnen wird. Genauso gut können Apple, Google oder Tesla die Nase vorn haben.

t3n Magazin: Das zeigt, dass KI die digitale Wirtschaft verändern und die Automatisierung vorantreiben wird. Wie können sich Unternehmen darauf vorbereiten?

Toby Walsh: Unternehmen brauchen heute einen KI-Plan ? genauso wie sie vor 20 Jahren einen Internet-Plan und vor zehn Jahren einen Plan für Mobile brauchten. KI-Systeme benötigen eine Vielzahl an Daten, deshalb wäre es ein guter Start, sich die vorhandenen Daten gut anzuschauen. Der zweite Schritt bestünde dann darin, zu entscheiden, welche zusätzlichen Daten gesammelt werden könnten, um Prozesse und Abläufe von Computern erledigen zu lassen.

t3n Magazin: Was wären das für Prozesse beispielsweise?

Toby Walsh: All solche, über die Menschen nicht lange nachdenken müssen. Mit dem Auto eine Straße entlangfahren ? darüber müssen wir nicht lange nachdenken. Oder Entscheidungen im Marketing treffen, welches Produkt ich einem spezifischen Kunden anbiete ? das sind Entscheidungen, die Unternehmen einer KI überlassen können. Entscheidungen, die viel Nachdenken und Reflektion erfordern, eignen sich hingegen nicht dafür und sollten entsprechend auch nicht in einen KI-Plan einfließen.

t3n Magazin: Wird das nicht viele Menschen den Arbeitsplatz kosten?

Toby Walsh: Es gibt zwei Perspektiven auf die Arbeitsplatzthematik. Auf der einen Seite können Unternehmen darüber nachdenken, welche Jobs sie automatisieren, wie viele Stellen sie entsprechend streichen und wie sie ihr Business so effizienter machen. Das ist aber kein besonders verantwortungsvoller Umgang mit künstlicher Intelligenz. Auf der anderen Seite ließe sich darüber nachdenken, wie es mit Hilfe von KI-Systemen möglich wird, das eigene Business einfach besser zu machen, indem Unternehmen beispielsweise bessere Personalisierungsangebote einrichten und ihren Kunden eine bessere Produkterfahrung bieten ? mit den Menschen, die sie bereits beschäftigen und eben nicht mit weniger.

t3n Magazin: Facebook hat mit seinen knapp zwei Milliarden Nutzern eines der größten Daten-Archive der Welt. Zuckerberg investiert massiv in KI. Seine Vision ist es, eines Tages in Echtzeit zu verstehen, was auf der Plattform inhaltlich passiert ? vor allem auch, um Missbrauch einzudämmen. Wird das eines Tages möglich sein?

Toby Walsh: Absolut. Ich glaube, dass es die einzige Chance für Facebook ist, über intelligente Maschinen die Milliarden von Updates in den Griff zu bekommen. Und es wird aktuell ein erheblicher Fortschritt gemacht, um genau das zu erreichen. Auf Satz-Ebene ? schauen Sie etwa auf Google Translate ? lassen sich bereits Übersetzungen realisieren. Auch die Beantwortung einfacher Fragen ist möglich ? das ist ja oftmals auch die Basis von Chatbots. Eine KI versteht aber nicht den Sinn einer Konversation, die mehrere Sätze, Absätze oder Seiten umfasst. Dass KIs eines Tages ein tiefe Verständnis von echten Gesprächen erreichen ? davon sind wir vermutlich noch Jahrzehnte entfernt.

t3n Magazin: Im Bereich der Textproduktion können KIs schon kurze Texte wie Zusammenfassungen von Fußballspielen oder Finanznachrichten schreiben, die heute auch schon veröffentlicht werden.

Toby Walsh: Ja, das funktioniert. Und solche Systeme schreiben derartige Texte auch deutlich schneller als wir Menschen. Aber was KI-Systeme auf absehbare Zeit nicht leisten können, sind große investigative Geschichten mit 5.000 Wörtern und mehr ? der Job des Journalisten wird nicht aussterben. Der Pulitzer-Preis wird für eine sehr lange Zeit weiterhin an Menschen gehen.

t3n Magazin: Wird es überhaupt eines Tages eine künstliche Intelligenz geben, die die Gehirnleistung eines Menschen übersteigt? Der Google-Futurist Ray Kurzweil glaubt an die Singularität, also an einen Zeitpunkt in der Zukunft, ab dem Maschinen die menschliche Intelligenz übertreffen und sich selbstständig weiterentwickeln ...

Toby Walsh: Ich bin absolut davon überzeugt, dass wir eines Tages Maschinen bauen werden, die so smart sind wie wir Menschen. Und wenn das möglich sein wird, gibt es auch keinen Grund, dass wir nicht auch Maschinen bauen werden, die sogar intelligenter sind als Menschen. Aber worin ich und viele meiner Kollegen mit Ray Kurzweil nicht übereinstimmen, ist seine These von der Singularität ? also dass es einen spezifischen Zeitpunkt in der Zukunft geben wird, an dem die Maschinen anfangen werden, sich zu verbessern und selbst Maschinen zu bauen, die sich wiederum selbst verbessern ? also so eine Art Schneeball-Effekt auslösen. Und dass dieser Zeitpunkt dann die von Kurzweil beschriebene Singularität ist, bei der sich die Intelligenz in gewisser Weise verselbstständigt. Es ist ja nicht so, dass wir eines Tages aufwachen und plötzlich die intelligenten Maschinen vor unserer Tür stehen. Es wird ein sehr langsamer, harter Prozess werden. Und die Milliarden US-Dollar, die aktuell in die KI-Entwicklung fließen, werden uns definitiv darin unterstützen, Maschinen mit menschenähnlicher Intelligenz zu bauen ? aber es wird eben sehr viel Zeit und Arbeit in Anspruch nehmen.

t3n Magazin: Wenn Maschinen intelligenter sind als Menschen, wozu braucht es uns dann eigentlich noch?

Toby Walsh: Wenn wir Maschinen erschaffen, die intelligenter sind als wir, dann wird das in der Tat ein bedeutender Moment für uns Menschen sein ? weil wir bisher eben die intelligenteste Spezies auf der Erde sind. Wir sind nicht die schnellste, nicht die stärkste, aber eben die intelligenteste Spezies ? weshalb wir auch unsere Umwelt dominieren. Sollte das irgendwann einmal nicht mehr der Fall sein, dann wird das sicher ein interessanter Zeitpunkt in unserer Geschichte und Evolution, der zu einem tieferen Nachdenken über unsere Existenz führen wird und uns hoffentlich auch Demut lehrt. Und es wird auch unsere Gesellschaft radikal verändern, wenn Maschinen bessere Entscheidungen treffen als wir. Ich hoffe, dass wir diese Entwicklung positiv gestalten werden.

t3n Magazin: Aber der Mensch ist doch mehr als sein Gehirn, er hat auch einen Körper und ist beispielsweise schlecht gelaunt, weil es seit Wochen regnet oder euphorisch, weil die Sonne scheint und er die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut spürt. Werden Maschinen jemals so etwas wie ein Bewusstsein oder Gefühle erlangen?

Toby Walsh: Das sind in der Tat tiefgründige Fragen, die wir nicht beantworten können. Wir wissen bis heute nicht, was Bewusstsein oder Empfindungen eigentlich genau sind. Das menschliche Gehirn ist ein hoch faszinierendes ?Ding?, es ist das komplexeste System, das wir in unserem Universum kennen. Nichts kann es bisher mit den Milliarden von Neuronen, den Billionen von Verbindungen und Synapsen im menschlichen Gehirn aufnehmen. Und es braucht lediglich 20 Watt an Leistung für den Betrieb, was die atemberaubendste Ingenieurskunst der Evolution ist. Es waren Millionen von Jahren nötig, um sie zu erreichen. Es kann deshalb durchaus sein, dass wir intelligente Maschinen erschaffen, die niemals Bewusstsein oder Empfindungen haben werden. Oder aus der Komplexität der Systeme erwacht eine Art Bewusstsein. Das sind die großen und noch unbeantworteten Fragen der Wissenschaft.

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Twist im Kurztest: Warum die Slack-Alternative einiges anders macht

Mit Twist schicken die Todoist-Macher eine Slack-Alternative ins Rennen, die einiges anders machen soll, als der beliebte Team-Messenger. Wir werfen einen Blick auf das Tool.

Slack-Alternative: Twist verspricht bessere Team-Kommunikation

Mehr als 50 Millionen Menschen nutzen täglich Slack. Doch nicht jeder davon ist notwendigerweise ein Fan des Team-Messengers. Zwar hat die Adaption des Tools zweifelsohne zu einer Reduktion an E-Mails geführt, dafür entstehen durch die Nutzung des Chat-Interfaces in der Unternehmenskommunikation aber ganz neue Probleme. Entscheidungen, die auf Slack getroffenen werden, lassen sich zwar theoretisch später auch wieder mit der Suche auffinden, oft verschwinden wichtige Diskussion jedoch im digitalen Nirvana.

Auch wer sich nach einem längeren Urlaub auf Slack begibt, wird kaum alle Nachrichten lesen, die in der Zwischenzeit geschrieben wurden. Durch die Echtzeitnatur des Tools geraten Team-Mitglieder, die nicht ständig online sind, generell schnell ins Hintertreffen. Genau diese Probleme wollen die Macher von Twist vermeiden. Wir haben uns angeschaut, ob das wirklich klappt.

Slack-Alternative: Twist kombiniert Konzepte von Online-Foren und Chats. (Screenshot: Twist)

Twist erinnert an eine Mischung aus Online-Forum und Echtzeit-Chat

Twist verfügt wie Slack über Kanäle. Im Gegensatz zu der übermächtigen Konkurrenz verbergen sich dahinter aber keine simplen Chatverläufe, sondern nach Themen sortierte Threads nach Vorbild klassischer Online-Foren. Die wiederum enthalten die eigentliche Kommunikation zu einem Thema. Durch die zusätzliche Unterteilung sollt ihr euch schneller über genau die Themen und Projekte informieren können, die für eure Arbeit wirklich wichtig sind.

Beim Anlegen eines Threads kann der Ersteller festlegen, welche Personen oder Personengruppen über diese Konversation informiert werden sollen. Zusätzliche Übersichtlichkeit wird durch die Inbox-Funktion gewährleistet. Hier werden alle Threads versammelt, die für einen Nutzer relevant sind und in denen es eine Aktivität gab.

Die Slack-Alternative Twist in Bildern

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Wie Slack verfügt aber auch Twist über ein klassisches Chat-Interface. Das wiederum soll nach Willen der Macher des Tools nur für kurze und weniger wichtige Arten der Kommunikation genutzt werden. Es bietet sich also beispielsweise zur Klärung kurzer Fragen an oder wenn ihr einem Kollegen zum Geburtstag gratulieren möchtet.

Twist: Apps und die Integration von externen Tools

Wie bei Slack versteht sich auch Twist auf die Kommunikation mit externen Diensten. Im Gegensatz zu dem bekannten Team-Messenger ist die Anzahl dieser Integration derzeit noch recht begrenzt. Derzeit werden nur das vom selben Anbieter entwickelte To-do-Tool Todoist, Github und Zapier unterstützt. Darüber hinaus könnt ihr aber auch automatische Reports über Twist an eure Team-Mitglieder verwenden und automatisch Feedback einholen. Außerdem lassen sich Videokonferenzen über den externen Dienst Appear.in starten.

Twist bietet Clients für Windows, macOS, iOS und Android an. (Grafik: Twist)

Twist verfügt neben dem Web-Interface auch über Clients für beinahe alle wichtigen Betriebssysteme. Auf der Desktop-Seite werden Windows und macOS unterstützt. Für Smartphones wiederum gibt es Android- und iOS-Apps.

Twist: Lohnt sich die Slack-Alternative?

Das Tool könnte tatsächlich dabei helfen, die firmeninterne Kommunikation zu verbessern. Dazu müssten sich die Nutzer  aber auch auf gewissen Vorgehensweisen einigen. Wenn das schon unter Slack nicht klappt, dürfte es auch bei Twist nicht besser funktionieren. Außerdem dürfte die vergleichsweise geringe Anzahl an Integration viele Teams von einem Wechsel abhalten.

Das Tool an sich machte in unserem kurzen Test aber bereits eine gute Figur, obwohl es gerade erst die Beta-Phase verlassen hat. Wer sich von den Einschränkungen nicht abhalten lässt, und das reine Chat-Konzept für suboptimal hält, der kann sich das Werkzeug getrost anschauen.

Twist könnt ihr kostenfrei verwenden. Dann könnt ihr jedoch nur die Nachrichten des letzten Monats durchsuchen. Außerdem könnt ihr nur Anhänge mit einer Gesamtgröße von fünf Gigabyte verwalten. Um diese Limits aufzuheben, zahlt ihr 5,50 Euro pro Monat und Nutzer, wenn ihr jährlich bezahlt. Bevorzugt ihr eine monatliche Zahlweise erhöht sich der Preis um einen Euro pro Nutzer.

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