IT-Kurznachrichten




Update: 19.09.17

Sicherheitsupdates für CCleaner

CCleaner ist eine Anwendung der Firma Piriform zur Optimierung der Betriebssysteme Windows, macOS und Android. In seiner kostenpflichtigen "Business Solutions" Version für Windows verfügt das Tool über einen automatischen Updatemechanismus. Microsoft Windows ist ein graphisches Betriebssystem des Unternehmens Microsoft.

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Sicherheitsupdates für Android

BlackBerry powered by Android ist die von BlackBerry Ltd. überarbeitete Version von Google Android zum Einsatz auf BlackBerry Smartphones. Android ist ein Betriebssystem und eine Software-Plattform für mobile Geräte wie Smartphones, Mobiltelefone, Netbooks und Tablet-Computer. Sie wird von der Open Handset Alliance entwickelt, deren Hauptmitglied der Google-Konzern ist. LG Mobile produziert Mobiltelefone mit einem angepassten Google Android Betriebssystem. Samsung Mobile produziert Mobiltelefone mit einem angepassten Google Android Betriebssystem. Google schließt mit den aktuellen Sicherheitsupdates für das Handy-Betriebssystem Android eine Vielzahl von Sicherheitslücken, von denen ein Teil als kritisch eingestuft wird. Die Sicherheitslücken können von einem Angreifer aus der Ferne ausgenutzt werden, beispielsweise wenn Sie eine schädliche App installieren oder eine präparierte Webseite besuchen. Der Angreifer kann dann persönliche Informationen über Sie ausspähen, das Gerät oder Teile der Funktionen abschalten und beliebige Programme auf dem Gerät ausführen, so dass Sie es unter Umständen nicht mehr verwenden können.

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Sicherheitsupdates für VMware Workstation Pro und Player, Fusion, ESXi und vCenter Server

VMware Fusion ist ein Software Hypervisor für Rechner mit dem Betriebssystem Mac OS auf Intel-Prozessoren. VMware Fusion erlaubt Intel-basierten Mac Systemen virtuelle Maschinen mit Microsoft Windows, Linux, NetWare oder Solaris zu betreiben. VMware vCenter Server bietet eine zentrale, erweiterungsfähige Plattform für das Management virtueller Infrastruktur. VMware Workstation ermöglicht die Virtualisierung von Betriebssystemen. Es wird in den Versionen Workstation Player und Workstation Pro für Windows und Linux vertrieben. Die Verwendung von Workstation Player (früher VMware Player) ist im nicht-kommerziellen Bereich kostenlos. Mit dem Workstation Player können fertig eingerichtete virtuelle Maschinen "abgespielt" werden, er stellt also eine Art Viewer dar. Der VMware ESXi (Vorläufer ESX) ist ein Hypervisor, der die Virtualisierung ermöglicht. Mehrere Sicherheitslücken in den VMware Produkten Workstation Pro und Player, Fusion Pro, Fusion, ESXi und vCenter Server ermöglichen einem Angreifer aus dem benachbarten Netzwerk das Ausführen schädlichen Programmcodes sowie das Bewirken eines Denial-of-Service (DoS)-Zustandes. Eine der Sicherheitslücken wird vom Hersteller als kritisch eingestuft, weshalb der Update-Empfehlung zügig gefolgt werden sollte.

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Sicherheitsupdate für den Adobe Flash Player

Mit dem Adobe Flash Player werden multimediale aktive Inhalte wiedergegeben. Das Programm ist integraler Bestandteil zahlreicher Adobe Produkte. Im Adobe Flash Player existieren zwei Sicherheitslücken, die von einem Angreifer aus dem Internet ausgenutzt werden können, um beliebigen Programmcode zur Ausführung zu bringen und damit das betroffene System erheblich und nachhaltig zu schädigen. Die Sicherheitslücken sind im Flash Player für Windows, Macintosh, Linux und Chrome OS vorhanden. Für die Einspielung der Sicherheitsupdates werden vom Hersteller unterschiedliche Prioritäten vergeben. Die Sicherheitsupdates für Microsoft Edge und Internet Explorer 11 auf Windows 10 und Windows 8.1 Systemen haben die höchste Priorität ('1') und sollten deshalb besonders zügig vorgenommen werden.

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Microsoft Sicherheitsupdates im September 2017

Mit dem Flash Player werden multimediale aktive Inhalte wiedergegeben. Das Programm ist integraler Bestandteil zahlreicher Adobe Produkte. .NET (dot Net) ist eine Software-Plattform von Microsoft zur Entwicklung und Ausführung von Anwendungsprogrammen. Das Framework besteht aus einer Laufzeitumgebung, in der die Programme ausgeführt werden, einer Sammlung von Klassenbibliotheken, Programmierschnittstellen und Dienstprogrammen. ChakraCore ist das Kernelement der Chakra JavaScript-Engine, die Microsoft Edge antreibt. Microsoft Edge ist der neue Standard-Webbrowser, welcher mit Windows 10 ausgeliefert wird und als Nachfolger des Microsoft Internet Explorers Bestandteil des Betriebssystems Windows 10 ist. Microsoft Excel ist ein weit verbreitetes Tabellenkalkulationsprogramm. Excel Services ist eine Anwendung für Microsoft SharePoint, um Microsoft Excel-Arbeitsmappen zu laden, zu berechnen und anzeigen zu können. Microsoft Excel Viewer ist eine Anwendung zum Öffnen, Anzeigen und Drucken von Excel-Dokumenten ohne Installation von MS Excel. Microsoft Excel Web App ist die browserbasierte Version von Excel, konzipiert sowohl für Privatkunden wie auch für Unternehmen. Microsoft Exchange Server ist eine Server-Software. Sie ermöglicht die zentrale Ablage und Verwaltung von Mails, Terminen und Kalendern, Kontakten und Adressen, Aufgaben und weiteren Elementen. Der Windows Internet Explorer von Microsoft ist ein Webbrowser für das Betriebssystem Windows. Die Microsoft Live Meeting Console ist eine Software, die den Zugang zum Microsoft Office Live Meeting Konferenzsystem ermöglicht. Microsoft Lync ist ein Instant-Messaging-Client für die Kommunikation mit dem MS Lync Server, welcher sich in Microsoft-Exchange-Umgebungen integrieren lässt. Microsoft Lync Basic ist der frei verfügbare Instant-Messaging-Client, der mit dem MS Lync Server in Microsoft-Exchange-Umgebungen eingebunden werden kann. Microsoft Office ist ein Paket von Bürosoftware für die Betriebssysteme Microsoft Windows und Mac OS X. Für unterschiedliche Aufgabenstellungen werden verschiedene sogenannte Editionen angeboten, die sich in den enthaltenen Komponenten, dem Preis und der Lizenzierung unterscheiden. Der Microsoft Office Compatibility Pack ermöglicht älteren MS Office Versionen das Öffnen, Editieren und Speichern von Dokumenten, die mit MS Office 2007 und 2010 erstellt wurden. Der Microsoft Office Online Server ermöglicht die Bereitstellung von browserbasierten Office-Produkten. Microsoft Office Web Apps ist die Browser-basierte Version von Word, PowerPoint, Excel und OneNote. Konzipiert sowohl für Privatkunden wie Unternehmen. Microsoft Office Web Apps Server ist die Server gestützte, über Browser nutzbare Version von MS Word, PowerPoint, Excel und OneNote. Konzipiert für Unternehmen mit zentraler Microsoft Server-Infrastruktur. Der Microsoft Office Word Viewer ist ein eigenständiges Programm zum Lesen und Drucken beliebiger Office Dokumente ohne installiertes Microsoft Office Paket. Microsoft Outlook ist ein als Personal Information Manager (PIM) bezeichneter E-Mail-Client für Windows und Mac. Microsoft PowerPoint ist eine Software, um interaktive Präsentationen unter Windows und Mac OS zu erstellen. Der Microsoft PowerPoint Viewer ermöglicht das Öffnen, Anzeigen und Drucken von PowerPoint-Dokumenten, ohne dass eine Installation von Microsoft PowerPoint vorhanden sein muss. Microsoft Publisher ist ein einfaches Desktop-Publishing-Programm, mit dem u.a. Druckpublikationen und Produktpräsentationen erstellt werden können. Publisher ist ein Bestandteil von den meisten Microsoft Office Versionen. Es bietet WYSIWYG und eine Reihe von Vorlagen. SharePoint Foundation und SharePoint Server sind Produkte der Firma Microsoft für die virtuelle Zusammenarbeit von Benutzern unter einer Weboberfläche mit einer gemeinsamen Daten- und Informationsablage. Skype for Business (vormals Microsoft Lync) ist eine Kommunikations- und Kollaborationsplattform für Sofortnachrichten, Audio- und Videoanrufen, Online-Meetings und einige weitere Funktionen. Microsoft Skype for Business Basic ist der frei verfügbare Client. Microsoft Windows ist ein graphisches Betriebssystem des Unternehmens Microsoft. Microsoft schließt mit den Updates für September 2017 zahlreiche Sicherheitslücken, die zum Teil schwerwiegende Auswirkungen haben können. Die Sicherheitslücken ermöglichen es einem Angreifer aus dem Internet, aber auch Angreifern mit Zugriff auf Ihren Computer, beliebige Programme oder Programmbefehle mit den Rechten eines angemeldeten Benutzers auszuführen. Je mehr Rechte der angegriffene Benutzer für seine Arbeit verwendet, desto gravierender sind die Schäden, die ein Angreifer über die Sicherheitslücken anrichten kann. Das Umgehen von intendierten Schutzmechanismen, das Ausspähen eventuell sensibler Informationen, die Darstellung falscher Informationen und auch die Unterbrechung der Verfügbarkeit des betroffenen Systems sind weitere Angriffe, die über die jetzt publizierten Sicherheitsanfälligkeiten möglich sind. Weiterhin weist Microsoft darauf hin, dass für Windows 10 Version 1507 seit dem 9. Mai 2017 nur noch jene Kunden, die Windows 10 2015 LTSB und Windows 10 IoT Enterprise 2015 LTSB Editionen verwenden, Sicherheits- und Qualitätsupdates hierfür erhalten. Microsoft empfiehlt Kunden, die eine nicht mehr unterstützte Edition von Windows 10 Version 1507 verwenden, auf die neueste Version von Windows 10 zu aktualisieren. Für weitere Informationen sei auf den Microsoft Knowledge Base Article 4015562 verwiesen.

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heise online News

Update: 19.09.17

Microsoft kündigt Windows Compatibility Pack für .NET Core an

watchOS 4: Die Apple Watch wird eigenständiger

iOS 11 steht zum Download bereit: iPhone und iPad werden produktiver

Magnetfeld-Ladestation Pi: Smartphones und Tablets kontaktlos laden

PowerDirector 16: Schnittprogramm mit neuen Funktionen für 360-Grad-Videos







Update: 19.09.17

Paradont Creme: Erspart das "Höhle der Löwen"-Produkt bald den Zahnarzt?

Mit ihrem "Paradont Creme"-Produkt könnten die Firmengründer Ismail Özkanli und Vater Hüsnü Özkanli Zahnfleisch-Beschwerden vergessen machen. Mit einem 100.000-Euro-Investment wollen sie ihrer bereits erhältlichen Erfindung in der "Höhle der Löwen" zum Durchbruch verhelfen. Können sie die Löwen überzeugen?

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Aus der "Höhle der Löwen": Mit Getaway verdienen Sie beim Parken Geld

Das eigene Auto vermieten - und damit auch noch Geld verdienen? Die App-Gründer von "Getaway" wagen sich mit dieser innovativen Idee in "Die Höhle der Löwen".

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Löwen-Deal: Popcornloop zum Schnäppchenpreis

Sie lieben den Duft und Geschmack von frisch zubereitetem Popcorn? Was wie eine Mischung aus Rückenkratzer und Badehaube aussieht, sorgt für knuspriges, leckeres Popcorn im Handumdrehen. Den Popcornloop aus der "Höhle der Löwen" gibt es aktuell bei Media Markt zum Schnäppchenpreis.

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Samsung Galaxy S9: Superschnelle Kamera lässt das iPhone X alt aussehen

Samsung spendiert dem Galaxy S9 offenbar einen speziellen Kamera-Sensor, der Aufnahmen mit bis zu 1.000 Bildern pro Sekunde ermöglichen soll. Um dabei keinen Patenstreit mit Sony zu riskieren, bedienen sich die Koreaner eines simplen, aber effektiven Tricks. Details dazu sowie alle weiteren Gerüchte zum Galaxy S9 erfahren Sie in diesem News-Ticker.

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Schnexagon aus der "Höhle der Löwen": Wunder-Anstrich hält jede Schnecke auf

In der "Höhle der Löwen" stellt eine Biologin den Löwen mit "Schnexagon" einen cleveren Schutzanstrich gegen Schnecken vor, der jeden Topf und jedes Hochbeet im heimischen Garten zu einem unüberwindbaren Hindernis für die Kriechtiere machen soll. 500.000 Euro wollen die DHDL-Teilnehmer für Schnexagon - doch kann das Produkt die Löwen überzeugen?

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Update: 05.09.17

Passwort ändern: Kostenlos sichere Passwörter erstellen

Instagram ist Opfer einer Hacker-Attacke geworden: Es ist die Rede von insgesamt 6 Millionen Accounts, von denen sensible Nutzerdaten abgegriffen werden konnten, darunter Telefonnummern und E-Mail-Adressen. Passwörter wurden laut Instagram nicht entwendet, unserer Meinung nach sollten Sie aber dennoch vorsichtshalber Ihre Passwörter ändern - und das

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Amazon Prime Hacks: Holen Sie alles aus Ihrem Abo heraus

Die meisten Nutzer holen sich Amazon Prime für den schnellen Versand von Bestellungen. Doch für die mittlerweile 69 Euro pro Jahr gibt es noch viele andere Features. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Amazon Prime ausreizen.

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Kostenlose Kreditkarten im Vergleich: Hier zahlen Sie nichts

Eine kostenlose Kreditkarte gehört zur Grundausstattung. Selbst wenn man nicht oft online mit Kreditkarte zahlt, braucht man sie spätestens zum Einchecken ins Hotel. Doch welche Kreditkarte ist wirklich komplett kostenlos? Wir checken Gebühren, Geldabhebe-Möglichkeiten und Auslandseinsätze. Diese Kreditkarten sind empfehlenswert.

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Kreditkarten Vergleich: Die beste Kreditkarte sofort finden

Kreditkarten sind fast wie Handy-Tarife: Das Angebot ist groß, die Unterschiede und Kosten auch. Auch Ausstattungsdetails können den Unterschied machen. Wie man es dreht und wendet, die beste Kreditkarte ist immer eine individuelle Sache. Ein Kreditkarten-Vergleich ist deshalb Pflicht.

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Prepaid Kreditkarte kostenlos: Sichere VISA-Karte mit voller Kostenkontrolle

Mit Kreditkarten shoppen macht Spaß, die Gefahr besteht aber, dass man mehr Geld ausgibt als man sich leisten kann. Mehr Kostenkontrolle bieten Prepaid-Kreditkarten. Ähnlich wie Prepaid-Handys müssen Sie vorab aufgeladen werden; ist der Betrag aufgebraucht, ist Schluss mit dem Einkauf. So finden Sie die optimale kostenlose Prepaid-Kreditkarte.

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Update: 19.09.17

McAfee Labs Stinger (64 Bit) 12.1.0.2500 Englisch

Das Gratis-Tool "McAfee Labs Stinger" löscht die gefährlichsten Würmer und Viren von Ihrem PC mit 64 Bit Betriebssystem.

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NirLauncher 1.20.13 Englisch

NirLauncher bündelt mehr als 200 praktische System-Tools von NirSoft unter einer Oberfläche.

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SiSoft Sandra Lite 2017.9.24.41 Deutsch

"SiSoft Sandra" ist ein hervorragendes Systemanalyse-Programm, das mit über 60 Werkzeugen eine prima Hard- und Software-Erkennung bietet.

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VirtualBox 5.1.28 Deutsch

VirtualBox ist ein Gratis-Tool, mit dem Sie weitere Betriebssysteme in einer virtuellen Umgebung auf Ihrem PC laufen lassen können.

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Chrome Cleanup Tool (Chrome Software Cleaner) 21.122.6 Deutsch

Das kostenlose "Google Software Removal Tool" (auch bekannt als "Chrome Cleanup Tool" oder "Chrome Software Cleaner" prüft und entfernt bösartige Software, die sich in Google Chrome eingenistet hat.

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Update: 19.09.17

Justin Bieber ist Deutschlands gefährlichster Promi!

Fans von Justin Bieber müssen in Deutschland aufpassen ? ihr Liebling sorgt besonders häufig für Virenbefall auf dem PC.

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Riesiger Daten-Hack: Equifax verschwieg weiteren Angriff!

Der Hacker-Angriff auf Equifax gefährdet mehr als 40 Prozent der US-Bevölkerung. Jetzt kommt heraus: Es gab einen weiteren Daten-Klau ? vor Monaten!

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Spionageverdacht: US-Senat verbietet Kaspersky-Software

Der US-Senat reagiert auf die Bedenken der US-Behörden und stimmt für die Entfernung von Kaspersky-Software auf staatlichen PCs.

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Facebook: Saturn-Seite verlost iPhones ? oder doch nicht?

Wer ein neues iPhone gewinnen will, muss nur die Saturn-Seite auf Facebook liken ? ist das tatsächlich so einfach?

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Achtung: CCleaner gehackt ? unbedingt handeln!

Hackern ist es gelungen, Schadsoftware in den CCleaner einzuschleusen. Die verseuchte Version stand fast einen Monat zum Download bereit. Alle Infos hier!

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Update: 19.09.17

iCloud und iPhone optimal nutzen

Das iPhone liefert tolle Bilder - ColorFoto verrät, wie Sie mit dem iPhone RAW-Fotos machen und mit iCloud optimal ?in der Wolke? speichern.

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Amazon Blitzangebote des Tages: Deals und Rabatte für Schnäppchenjäger

Die Highlights der Amazon Blitzangebote - heute u.a. dabei: Tagesangebote mit Galaxy A5, Heimkinosysteme sowie UHD-Blu-ray-Player, Android-7-Phone und mehr.

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Pokémon GO: Alle Fehlercodes und ihre Bedeutung

Fehlermeldungen in Pokémon GO haben alle einen Code. Unsere Übersicht erklärt die Bedeutung aller Error Codes und gibt Tipps zur Lösung.

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Windows 10: App-Suche im Startmenü funktioniert nicht ? die Lösung

Seit einem Update für Windows 10 funktioniert Ihre App-Suche im Startmenü nicht mehr? In unserem Mini-Tipp verraten wir, wie Sie das Problem lösen.

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Bundestagswahl 2017: Vorsicht vor Fake-News

Fake-News sind Bestandteil unserer digitalen Medienwelt, mit Einfluss auf Politik und öffentlicher Meinung. Auch die Bundestagswahl 2017 ist betroffen.

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Update: 19.09.17

Stack Overflow: Dieses Tool berechnet, wieviel du als Entwickler verdienen solltest

Ein von der populären Entwickler-Community Stack Overflow entwickeltes Tool berechnet, wieviel Geld Entwickler mit bestimmten Skills in bestimmten Gebieten verdienen (sollten).

Deutsche Entwickler verdienen rund 50.000 Euro

Im März dieses Jahres hatte eine nicht repräsentative Umfrage der großen Entwickler-Community Stack Overflow ergeben, dass eine Mehrzahl der deutschen Entwickler sich mit ihrem Gehalt teilweise oder deutlich unterbezahlt fühlten. Demnach betrug das Durchschnittsgehalt (Medianwert) in Deutschland je nach Wohn- beziehungsweise Arbeitsort zwischen 45.000 und 50.000 Euro. Diese Daten sowie Informationen aus der Entwickler-Community sind in das neue Tool von Stack Overflow eingeflossen, mit dem Entwickler berechnen können, wieviel Geld sie verdienen könnten.

Stack Overflow: Tool soll Gehälter für Entwickler berechnen. (Screenshot: Stack Overflow/t3n.de)

Der Gehaltsrechner bezieht in seine Berechnungen die Position, den Wohnort, den Bildungsgrad, die Erfahrung und Spezialisierungen wie Programmiersprachen ein. Der Wohn- oder Arbeitsort ist übrigens einer der wichtigsten Faktoren bei der Höhe der Gehälter für Entwickler. Das Tool steht derzeit für die USA, Kanada, Großbritannien und Deutschland zur Verfügung. Neben den Gehältern spuckt der Rechner gleich passende Stellen für die anfragenden Entwickler aus.

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Entwickler: In Kalifornien lässt sich mehr verdienen als in Berlin

In unserem kurzen Test haben wir nach dem Gehalt für einen Desktop Developer gesucht, der in Berlin wohnt, einen Master und drei Jahre Berufserfahrung sowie Kenntnisse in Azure, Objective-C und Hadoop hat. Demnach könnte ein solcher Entwickler im Durchschnitt (Median) 62.000 Euro (brutto) verdienen. Zum Vergleich: In Kalifornien würde man mit den gleichen Voraussetzungen 115.000 US-Dollar (96.000 Euro) verdienen, in London immerhin noch 72.000 Pfund (81.250 Euro). Nicht mit eingerechnet sind freilich die Lebenskosten, die auf Entwickler in den verschiedenen Städten zukommen würden.

Officelovin? ? So hast du die Büros der Tech-Branche noch nie gesehen
Airbnb ist ein gutes Beispiel dafür, wie man mit einer richtigen Vision zu unaufhaltsamem Wachstum kommen kann. (Foto: Emily Hagopian)

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Fränzi Kühne: Die Tochter, die Schulen und der Digital Divide

Die Zukunft wird digital. Und sie wird automatisiert. Um Chancen auszuschöpfen und Risiken kleinzuhalten, müssen wir jetzt die Grundlagen schaffen. Unsere Themenwoche Utopien zur Bundestagswahl 2017.

Am Sonntag wählt Deutschland einen neuen Bundestag ? und alle sind mit der Tagespolitik beschäftigt: Steuersätze rauf oder runter, wie viel Zuwanderung, welche Sozialleistungen in welcher Höhe sind gerecht?

Wir wollen das zum Anlass nehmen politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich über die kommenden vier Jahre hinaus zu blicken und wieder die grundsätzliche politische Frage stellen: Wie wollen wir in Zukunft leben? Diese Frage haben wir bekannten digitalen Vordenkern im Rahmen der t3n-Themenwoche Utopien gestellt ? und sie haben geantwortet. TLGG-Chefin und Deutschlands jüngste Aufsichtsrätin eines börsennotierten Unternehmens Fränzi Kühne über ihr Deutschland 2030.

Digitalisierung heißt nicht ?weniger Baustellen?

Was hat man für Anhaltspunkte, um weiterzudenken, wie Vernetzung und Digitalisierung die Gesellschaft in den nächsten drei, vier Legislaturperioden verändern werden? Wo setzt man an? Beim Launch des Arpanets vor 50 Jahren? Bei der Idee des World Wide Web von 1989? Oder beim Start des iPhones im Juni 2007? Wie sehr war die Digitalisierung der bestimmende Teil im perfect storm, der Industrien überrascht, Branchen neu definiert, spezialisierte Techfirmen zu globalen Konzernen gemacht, Berufe ersetzt und Bräuche und Begriffe eingeführt hat?

Allen Kalendereinträgen, Uhren, Trackern, Plänen und Routinen zum Trotz: Zeit ist etwas sehr abstraktes. Am Ende lebt man doch immer nur im Moment und nach vorn wie nach hinten hat man kaum einen wirklichen Begriff davon, was zehn, fünfzehn, zwanzig, vierunddreißig Jahre sind. Wenig jedoch gibt einem so deutlich ein Gefühl für Zeit wie das eigene Kind. Und vielleicht ist das der Schlüssel zur Zukunftsvision.

In vierzehn Jahren wird meine dann sicher tüchtig pubertierende Tochter in einer Welt leben, in der das Digitale auf noch selbstverständlichere Weise Teil des Alltags geworden ist. Ihr Schulweg, ihr Unterricht, ihre Freizeit, die Kommunikation mit ?ihren Leuten? wird von den Technologien und Anwendungsfällen geprägt sein, die wir heute teils am Anfang, teils schon in Vollendung, in Teilen nur als Idee sehen. Der öffentliche Nahverkehr wird überwiegend elektrisch und in großen Teilen autonom ablaufen. Berlin wird sich nach langem Zögern und Diskutieren wie jede deutsche Stadt durch einige Smart-City-Piloten geackert haben und die digitale wie physische Infrastruktur langsam weiter ausbauen. Digitalisierung heißt erstmal nicht ?weniger Baustellen?.

Idealerweise werden die heutigen Initiativen zur digitalen Schule Früchte getragen haben. Es gibt die Lehrer, die Werkzeuge und die Unterrichtspläne, die nicht nur die traditionellen Grundlagen vermitteln, sondern auch auf das Leben in einer digitalisierten Welt vorbereiten. Programmieren hat es endlich auf die Lehrpläne geschafft ? nicht oder doch nicht nur, um die Coder von übermorgen auszubilden, sondern als ideale Meta-Methode zur Kompetenzvermittlung: Verständnis, Planung, Fehlersuche, Optimierung, Kollaboration. Vor jeder Ruby-Prüfung wird ?Das werde ich nie im Leben brauchen!? gejammert, und aus jedem Schuljahr nimmt sie dann doch wichtige Kenntnisse und Fähigkeiten mit, die wie heute auch in dieser Form gar nicht unbedingt auf dem Zeugnis stehen. Unsere Welt wird auf Software basieren, also braucht es ein Verständnis dafür. Nicht nur Bedien-, sondern auch Entwicklungskompetenz. Das machen zu können, darauf müssen Kinder vorbereitet werden.

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McKinsey: 20 Millionen Jobs werden bis 2055 automatisiert

Auf welchen Beruf sie all das vorbereitet? Na, auf alle! Zum einen sind von den 20 Millionen Jobs in Deutschland, die laut McKinsey bis 2055 automatisiert werden können, noch genug übrig. Viele davon sogar weiblich quotiert, auch und vor allem auf den mittleren und den Einstiegsebenen. Zum anderen entstehen neue, spannende, kreative Möglichkeiten in der Entwicklung der nächsten Schritte unserer Welt. Umwelttechnik, Medizin, Jura, Kunst, Journalismus ? zu oft wird die Automatisierung als der große Jobkiller verschrien und nicht als der Eröffner von Möglichkeiten gefeiert. ?Was ist der Mensch noch wert, wenn eine Maschine seine Arbeit besser erledigen kann??, war eine Frage in der Vorbereitung dieses Beitrags. Aber ist der Mensch denn mehr wert, wenn er mit seinen eigenen Händen täglich acht Stunden lang kleine Kartons in größere Kartons packt? Den Wert eines Menschen an seiner Arbeit festzumachen, halte ich für mindestens schwierig, wenn nicht für total bescheuert.

Ich bin im Grunde Digitalisierungsoptimistin, aber das heißt nicht, dass ich für aktuelle Negativtrends blind bin. Das Netz, das uns die Welt öffnen und transparent machen sollte, das uns verbinden und eine ganz neue, offene Form von Demokratie ermöglichen würde, hat stattdessen eine profunde Gehässigkeit salonfähig gemacht, Fronten verhärtet, Verschwörungstheorien Plattformen geboten und vielen Formen von Kommunikation der Logik des Lauter! Schneller! Extremer! unterworfen.

Die neue Gründerzeit, die mit Plattform-Logik, Big Data, Vernetzung und niedrigen Einstiegshürden angebrochen schien, bietet neben spannenden Erfolgsgeschichten auch Geschichten von Ausbeutung und von reinen Wettgründungen. Neue Techhypes bringen neue Tech-Blasen, die uns jederzeit um die Ohren fliegen können.

Digitalisierung erzeugt neue Spaltungen

Ich sehe durchaus das Risiko vieler gesellschaftlicher Spaltungen, manche entlang ähnlicher Linien, manche kreuz und quer. Leute, die Digitalisierung samt Gefahren und Möglichkeiten verstehen, und Leute, die reine Anwender sind. Leute, die sich die komplette digitale Brandbreite leisten können und Leute, für die Shopping und Entertainment bleiben. Leute, die sich für ein gutes Geld vom autonomen Taxi chauffieren lassen, und Leute, die die Kotze aus dem autonomen Taxi wischen. Und Marc Andreessens ?digital divide?: People who tell computers what to do, and people who are told by computers what to do.

Es muss jetzt ein gesellschaftlicher Wandel stattfinden, der sich mit Digitalisierung auseinandersetzt und unsere Kinder auf eine andere Grundlage bringt. Die Leute, die sich die Zukunft ausdenken, müssen ausgebildet werden. Der Impuls muss aus unserer Generation kommen. Und das braucht mehr Fantasie und Dialog als ?Problem Automatisierung? Lösung Grundeinkommen!?

Wir brauchen mehr und bessere Bildung und neue Formen der Wissensvermittlung. Betreute Anwendungen für Kinder und einen offenen, lernwilligen Verstand auf Seiten der Eltern. ?Medienkompetenz? ist ein überstrapazierter Begriff, mit dem so oft gemeint ist, dass man Menschen über all die Gefahren im bösen Internet aufklärt. Aber wie funktioniert denn eine Filterblase? Warum siehst du, was du siehst? Wie erkennst du Blödsinn von der Phishing-Mail bis zur Austeja-Emilija-Dominykas-Verschwörung? Und wie wehrst du dich gegen Arschgeigen?

Schule muss mehr sein als Beschäftigung und Tradition. Geschichte kann so viel mehr sein als eine Datumsparade, Mathematik so viel deutlicher auf das reale Leben angewandt werden. Programmieren ist, ich sag es noch einmal, mehr als ein neues Feature, das den Arbeitskräften von morgen zu installieren ist.

Es gibt so viel zu tun. Aber was das ideale 2030 heute vor allem braucht, das ist, was ihm heute vor allem fehlt: Eine ernstzunehmende, breite Diskussion auch außerhalb von Unternehmen und digitalen Schlaufüchsen wie t3n. Eine Digitalisierungskultur, in der Christian Lindner sich nicht allein deshalb schon abhebt, weil auf seinem Wahlplakat ?Digitalisierung? steht. Einen politischen Willen, Herausforderungen zu benennen und Lösungen zu entwickeln, statt sich dem Glauben hinzugeben, mit Digitalisierung bliebe alles wie immer, nur halt smart.

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Kryptowährungen schürfen für alle: Techbold bringt Mining-Komplett-PCs

Der österreichische Hersteller Techbold bietet verschiedene Mining-Komplett-PCs an, mit denen auch Menschen ohne Vorkenntnisse Kryptowährungen schürfen können sollen.

Mining: Techbold bietet Komplett-PCs zum Schürfen an

Bisher ist für viele Menschen das Schürfen von Kryptowährungen ein Buch mit sieben Siegeln. Der österreichische Hersteller Techbold könnte das jetzt ändern ? zumindest für solche Menschen mit einigermaßen gut gefüllten Geldbeuteln. Denn Techbold hat eine Reihe von Mining-Komplett-PCs im Angebot ? zum Teil mit spezieller Software ?, mit denen auch ohne Vorkenntnisse nach digitalen Coins gegraben werden kann.

Der teuerste Mining-Komplett-PC von Techbold soll 256 Megahashes pro Sekunde schaffen. (Bild: Techbold)

Die Techbold-Systeme, die zwischen 3.200 und 6.200 Euro kosten, sollen das Mining der Kryptowährungen Ethereum, Ethereum Classic, Monero, Expanse, Zcash und Pascalcoin ermöglichen, heißt es auf der Herstellerwebsite. Währungen wie Ethereum oder Monero werden vornehmlich von GPUs (Graphics Processing Unit) errechnet, wie Golem.de berichtet. Bis zu acht Grafikkarten ? ausschließlich Modelle aus Nvidias GTX-1000-Serie mit Pascal-Architektur ? hat Techbold in den Mining-PCs verbaut. Die Software Plug & Mine mit einem Miner sowie einem Setup-Assistent soll schließlich den Einstieg ins Schürfen erleichtern.

Als CPU kommt jeweils ein zweikerniger Intel-Prozessor (Celeron G3900) mit acht Gigabyte RAM und 120-Gigabyte-Festplatte zum Einsatz ? das sollte für Mining ausreichend sein. Die Rechenleistung der Komplett-PCs beträgt laut Techbold beim Ethereum-Schürfen zwischen 153 bis 256 Megahashes pro Sekunde. Bei der Leistungsaufnahme werden je nach System 560 bis 1.060 Watt angegeben.

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Mining-Komplett-PC: Monatelanges Schürfen für Anschaffungskosten

Aufgrund der nicht gerade günstigen Systeme und der hierzulande vergleichsweise hohen Strompreise müsste ein solcher Mining-Komplett-PC allerdings über Monate hinweg laufen, um allein die Anschaffungskosten wieder einzuspielen. Nach Berechnungen von Golem.de würde das System ?Bold Mining Rig Compact? mit acht Geforce GTX 1060 bei dem aktuellen Ethereum-Kurs und den aktuellen Strompreisen knapp 2.100 Euro pro Jahr erschürfen ? bei einem Preis von 4.600 Euro.

Das sind die fünf wertvollsten Krypto-Währungen der Welt
Immer noch unbestritten die Nummer eins unter den Kryptowährungen: Bitcoin mit einer Marktkapitalisierung von rund 75 Milliarden Dollar. (Stand: Ende August 2017) (Foto: Shutterstock/Julia Tsokur)

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Porsche auf Strom: Serienmodell des Mission E kommt 2019

Das Serienmodell des Elektro-Renners Porsche Mission E soll Ende 2019 in den Handel kommen. Das Unternehmen hat einen ersten Preisrahmen genannt: Der Stromer soll so viel kosten wie ein Panamera.

Porsche Mission E: Konzept seit 2015, in Serie 2019

Porsche hat sein Stromer-Konzept Mission E schon zur IAA 2015 gezeigt. Das viertürige Elektroauto der Zuffenhausener soll Ende 2019 in Serie gehen und den Startschuss des Unternehmens für weitere Elektroautos geben. Dem Manager Magazin zufolge soll jeder zweite Porsche einen Elektroantrieb haben.

Vier Türen, nur 1,3 Meter hoch: der Porsche Mission E Konzept. (Bild: Porsche)

Das Serienmodell des Mission E werde laut dem dem britischen Car-Magazine, unter Berufung auf den Porsche-Chef Oliver Blume preislich im Bereich eines Einsteigermodells des Porsche Panamera angesiedelt und somit ab 90.000 Euro kosten ? also in etwa im Bereich eines Tesla Model S. Ferner heißt es, das Mission-E-Serienmodell werde in mehreren Leistungsstufen und womöglich auch unterschiedlichen Karosserie-Varianten entwickelt. Blume zufolge befinde man sich bei der Entwicklung des Stromers im Zeitplan, erste öffentliche Tests mit Prototypen sollen bald anlaufen.

Porsche Mission E Konzept. (Bild: Porsche)

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Porsche Mission E: Standort Zuffenhausen soll gestärkt werden

Durch die Produktion des Mission E in Zuffenhausen soll der Standort gestärkt werden. Mehr als 1.000 neue Arbeitsplätze sollen so geschaffen werden. Porsche plane 700 Millionen Euro in das Werk zu investieren ? es sollen ein neues Montagewerk entstehen, die Motorenfabrik werde für den Bau des Elektroantriebs erweitert.

Porsche Mission E von innen
Porsche Mission E Konzept. (Bild: Porsche)

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Das Design des 2019 erscheinendem Serienmodells stehe laut Blum fest. Es sei optisch am 2015 gezeigten Mission E orientiert, es weiche aber stellenweise vom Konzept ab. ?Unter der Haube? dürfte der Stromer ähnlich ausgestattet sein wie die Angaben des Konzepts. Der Mission E soll es in weniger als vier Sekunden von Null auf 100 km/h schaffen und eine Reichweite von über 500 Kilometern erreichen. Die Höchstgeschwindigkeit liege bei über 250 km/h, die Leistung der zwei Motoren beträgt 440 Kilowatt oder 600 PS. Per 350-Kilowatt-Schnelllade-Technologie soll der Akku innerhalb von einer Viertelstunde bis zu 80 Prozent geladen werden können. Damit könne man wieder etwa 400 Kilometer weit fahren.

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Die Wahl-O-Matisierung der Demokratie

Eine ganze Armada von Wahl-O-Mat-Klonen will uns erklären, wie wir wählen sollten. Das Phänomen illustriert den Irrglauben, dass ein Algorithmus zu einer sinnvollen Entscheidung führen müsse.

Der Wahl-O-Mat ist mittlerweile eine Institution. Wenn er für eine Bundestagswahl freigeschaltet wird, ist die Nachfrage so groß, dass schon einmal der eine oder andere Server kurzzeitig unter der Last zusammenbricht. Es ist ja auch verlockend: Beantworte eine Reihe von Fragen und ich sage dir, wen du wählen sollst.

Bei näherem Hinsehen ist dieses Versprechen unhaltbar, was die Bundeszentrale für politische Bildung ? die Herausgeberin des Wahl-O-Mat ? auch in ihren FAQ schreibt: Das Tool dient der Orientierung und der Auseinandersetzung mit den Inhalten der Parteien und dem Nachdenken über den eigenen Standpunkt. Besonders wird empfohlen, die Begründungen der jeweiligen Parteien zu lesen.

Aber auch dann gibt es einiges zu kritisieren. Zum Beispiel die Auswahl der Fragen. Man kann sich streiten, ob der Punkt ?Der Völkermord an den europäischen Juden soll weiterhin zentraler Bestandteil der deutschen Erinnerungskultur sein? ein unerträglicher Tabubruch war oder leider notwendig, um sichtbar zu machen, dass einige Parteien derlei vertreten. Das Problem: Die Inhalte basieren auf den Aussagen in den Parteiprogrammen, die von Arbeitsgruppen sortiert und gefiltert werden, bis die 38 Fragen zusammengestellt sind, die die Parteien dann wiederum mit ?stimme zu?, ?stimme nicht zu? oder ?neutral? beantworten sollen.

Dabei bleibt inhaltlich viel auf der Strecke. Digital- und Netzpolitik wird auf die Frage nach ?Fake News? in sozialen Netzwerken reduziert. Breitbandausbau? NSA-Untersuchungssausschuss? Smart Cities? Industrie 4.0? Startupförderung? Urheberrecht? Cyberwar? IT-Sicherheit, insbesondere beim Internet der Dinge? Spielt alles keine Rolle.

Ähnlich sieht es in der Gesundheitspolitik aus: Wie sieht es mit der Finanzierung unwirksamer Pseudoheilverfahren durch gesetzliche Krankenkassen aus, während gleichzeitig kaum noch genügend Hebammen zur Verfügung stehen? Das sind grob die gesundheitspolitischen Fragen der vergangenen Monate, sie kommen aber im Wahl-O-Mat nicht vor. Diese Aufzählung ließe sich noch ziemlich lange fortsetzen.

Die Flut der Wahl-O-Mat-Klone

Für die Bundeszentrale für politische Bildung ist das ein unlösbares Problem, schließlich dauern die Vorbereitungen Monate. Die Lücke versuchen zahlreiche andere Anbieter zu füllen: Der Digital-O-Mat fragt nach Themen rund um Digitalisierung, der Science-O-Mat hat sich auf Wissenschaft und Bildung spezialisiert, der Euromat stellt Fragen rund um Europa und der Sozial-O-Mat wurde von der Diakonie ins Netz gestellt, um soziale Themen näher zu beleuchten.

Einen ganz anderen Blickwinkel nehmen der Steuerrechner der FAZ und der Steuer-O-Mat ein. Sie zeigen, wie es sich aufs Netto auswirken würde, wenn eine Partei ihr Steuermodell durchsetzen könnte, was teilweise zu sehr überraschenden Ergebnissen führt. Und dann gibt es noch Deinwal, der der Frage nachgeht, wie die Parteien im jetzigen Bundestag abgestimmt haben, was unter anderem daran krankt, dass dabei natürlich nur die Parteien sichtbar sind, die überhaupt im Bundestag vertreten waren.

Die winzige Partei für Gesundheitsforschung ist es allerdings, die das Wahl-O-Mat-Prinzip ad absurdum führt ? wenn auch unfreiwillig. Die transhumanistische Partei interessiert sich nur für einen einzigen Punkt: Krankheiten und deren Behandlung zu erforschen. In einer erträumten Koalitionsregierung will die Partei offenbar alles mitmachen, was der Koalitionspartner so auf der Agenda hat, solange die Milliarden für Gesundheitsforschung fließen. Folgerichtig beantwortet die Partei allen Ernstes sämtliche Fragen mit ?neutral? ? sogar die gesundheitspolitische Frage nach der Bürgerversicherung.

Mit dem erstaunlichen Ergebnis, dass ich immerhin 56 Prozent Übereinstimmung mit ihr erziele, was ein rein statistischer Effekt ist. Ganz abgesehen davon, ob eine Partei, die sogar der oben genannten Holocaust-Frage neutral gegenüber steht, auch nur ansatzweise wählbar sein kann, zeigt dieses Ergebnis, woran das Prinzip Wahl-O-Mat krankt: Wahlentscheidungen lassen sich einfach nicht ohne weiteres auf ein paar Fragen und einen Algorithmus reduzieren.

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Der menschliche Faktor

Dabei passt diese Flut der Wahl-O-Mat-Klone perfekt in unsere Zeit. Ständig füttern wir Algorithmen mit allerlei Daten und die spucken dann Ergebnisse aus, das als Entscheidungshilfe dienen sollen. Was ausgesprochen hilfreich ist, wenn ein Navi den kürzesten Weg berechnen soll, ist aber immer dann ein Problem, wenn wir die Ergebnisse erst noch interpretieren müssen: Wurden alle wichtigen Aspekte berücksichtigt? Wie genau muss ich hinsehen, um zu bemerken, dass ich eine scheinbar sehr hohe Übereinstimmung mit einer Partei habe, die dann aber in ein oder zwei Punkten Positionen vertritt, die ich absolut nicht teile und diese Partei für mich unwählbar machen?

Ein schönes Beispiel ist der Tegel-O-Mat zum parallel laufenden Volksbegehren in Berlin. Ein Ja auf die Frage, ob Berlin einen Ausweichflughafen zusätzlich zum BER brauche, bringt einen Punkt fürs Offenhalten des Flughafens Tegel, auch wenn man es für eine bekloppte Idee hält, einen solchen Flughafen mitten in der Stadt zu haben.

Beim Wahl-O-Mat ist die Interpretation noch relativ einfach: Die Bundeszentrale für politische Bildung selbst weist ja darauf hin, das Ergebnis nicht als Wahlempfehlung aufzufassen. Trotzdem ist es relativ schwierig, sich der Suggestion der Prozentzahlen zu entziehen. Die Zahl auf dem Bildschirm strahlt eine gewisse Autorität aus, besonders wenn sie auf den Monitoren von Sachbearbeitern erscheint, die eher Stress mit ihren Vorgesetzten bekämen, würden sie sie in Frage stellen. Auch wenn das dahinter versteckte System kaum besser ist als ein Persönlichkeitstest in einer Frauenzeitschrift.

Köpfe statt Themen

Ob beim Wahl-O-Mat oder anderswo: Viel zu unterbelichtet bleibt der menschliche Faktor. Was in Parteiprogrammen steht, muss noch lange nicht Koalitionsverhandlungen überleben. Und was eine Koalition in ihren Vertrag schreibt, kann sich sehr von dem unterscheiden, wie am Ende tatsächlich regiert wird. Der Spruch ?Themen statt Köpfe? ist überbewertet. Denn schließlich werden in den kommenden vier Jahren Fragen auf uns zu kommen, an die wir gerade noch gar nicht denken. Und dann kommt es darauf an, welchen Köpfen wir am ehesten darin vertrauen wollen, gut mit diesen Fragen umzugehen. Also darauf, welche Menschen das sind, die da auf den Listen stehen und als Direktkandidaten zur Wahl stehen.

Algorithmen sind immer noch erstaunlich schlecht darin, diesen menschlichen Faktor abzubilden. Egal ob es um den Wahl-O-Mat geht oder eine Filmempfehlung beim Streamingdienst. Eines allerdings muss man dem Wahl-O-Mat und seinen Klonen lassen: Ein Screenshot vom Ergebnis zu posten, führt immer wieder zu angeregten und fruchtbaren Diskussionen in den sozialen Medien, warum man wen wählen sollte und wen nicht. Mit echten Menschen.

Die Hintergründe des Wahl-O-Mats hat t3n in diesem Artikel beleuchtet. 

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